Alphornklänge im ganzen Dorf

In der Mittwochausgabe hat der «Appenzeller Volksfreund» den Besuch des «Schweizer-Berg-Echo» an diesem Wochenende angekündigt und beschrieben. Überall im Dorf waren die heimeligen Klänge von den 45 Alphornbläserinnen und Alphornbläser denn auch zu hören.

Aber auch optisch machte die Gruppe grossen Eindruck, sehr zur Freude von zahlreichen Einheimischen und Touristen. Sogar das Dislozieren mit den buchstäblich herausragenden Instrumenten vom Landsgemeinde- auf den Kirchenplatz zum Beispiel war eine Augenweide. Im riesigen Halbkreis formierten sich die Bläser und Bläserinnen, viele natürlich in der Tracht, auf dem zum Glück grösstenteils schattigen Platz.

Kaum war das «Älfilüüte» vom «Moritz» verklungen ertönten die 45 Alphörner und die warmen Töne gingen grad direkt unter die Haut. Es ist schon so, wie Hans Odermatt, Gründer der Vereinigung, sagt: «Das Alphorn ist kein Musik- sondern ein Seeleninstrument. Der Klang komme von tief innen und dient nicht der Unterhaltung, sondern der Seelenruhe».

Inzwischen war es Mittag geworden und es ging in eine wohlverdiente, kühlende Pause. Am Nachmittag wurde weiter auf verschiedenen Plätzen gespielt, in der Hoffnung, dass das heisse Sommerwetter bis am Sonntag anhält. Dann sollte es nämlich noch hoch hinaus gehen, nämlich auf den Hohen Kasten wo die wundervollen Klänge verbunden mit der herrlichen Aussicht bestimmt für noch mehr wohltuende Hühnerhaut sorgen würden.

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