AGG-Präsidentin Vreni Kölbener erhält «Di goldig Bechue»

Die Appenzellerin Vreni Kölbener ist zweite Preisträgerin des Kulturpreises «Di goldig Bechue». Sie erhielt den Anerkennungspreis am Dienstag, 5. Juli, im Lindensaal in Teufen.

  • Vreni Kölbener freut sich über «Di goldig Bechue». (Bild: Carmen Wueest)

    Vreni Kölbener freut sich über «Di goldig Bechue». (Bild: Carmen Wueest)

Sie sei überwältig und freue sich sehr über den Anerkennungspreis, sagte die 58-Jährige. «Aber das, was ich tue, tun viele andere auch», betonte sie in ihrer Dankesrede. Freiwilliges Engagement sichtbar zu machen, sei ihr wichtig, und deshalb nehme sie den Preis mit Stolz und stellvertretend für alle entgegen, die sich einsetzen.

Vreni Kölbener engagiert sich seit ihrer Jugend gesellschaftlich, politisch und sozial. Bekannt ist sie vor allem als Präsidentin der Appenzellischen Gemeinnützigen Gesellschaft (AGG), der sie seit zwölf Jahren vorsteht, wie die Appenzeller Verlag AG in einer Mitteilung schreibt. Überdies setzte sie sich für das Stimm- und Wahlrecht von Frauen ein, war Präsidentin des Frauenforums Appenzell, sass im Grossen Rat von Appenzell und hat massgeblich an der Entstehung des Appenzeller Singbuchs mitgearbeitet. Ottilia Dörig, Leiterin des Innerrhoder Amts für Kultur und Freundin der Preisträgerin, zählte die Wirkungsbereiche von Vreni Kölbener auf und würdigte ihre Arbeit: «Sie übernimmt Verantwortung, kann sich gut vernetzen und ist zudem gesellig und gern unter Menschen.»

Verliehen wird der Preis vom Appenzeller Magazin, der Monatszeitschrift, die seit über 25 Jahren das Appenzellerland in allen seinen Facetten zeigt. Trägerin ist die Frieda und Ulrich Steingruber-Stiftung, die damit Personen oder Institutionen für ihre Verdienste im kulturellen oder gesellschaftlichen Bereich ehren möchte. Der Preis ist mit 5000 Franken dotiert. Zudem erhalten die Preisträger eine von der Herisauer Künstlerin Vera Marke geschaffene goldene Bechue.

Im Frühling wurden den Leserinnen und Lesern des Appenzeller Magazins fünf Nominierte vorgestellt: nebst Preisträgerin Vreni Kölbener auch Andreas Ennulat (Heiden), Peter Abegglen (Speicher), Silvia Hablützel (Teufen) und Fernando Ferrari (Gais). Insgesamt sind bei der Wahl 500 Stimmen eingegangen.

20
14

Weitere Artikel

Schreibe einen Kommentar