Ab 2025 soll das Abwasser fliessen

Die Gemeinden Teufen, Stein und Hundwil beabsichtigen, ihre Abwässer zukünftig nach St.Gallen zur ARA Au abzuleiten. Ziel ist es, ab dem Jahr 2025 das Abwasser der drei Gemeinden in St.Gallen zureinigen.

  • Die Bauarbeiten in Stein haben begonnen. (Bild: zVg)

    Die Bauarbeiten in Stein haben begonnen. (Bild: zVg)

Dies bringt finanzielle Vorteile, weil die beiden Abwasserreinigungsanlagen in Hundwil und Teufen nicht aufwändig erneuert werden müssen und die zukünftigen Investitions- und Betriebskosten der ARA AU auf mehr Gemeinden respektive Einwohner verteilt werden können, wie die Gemeinde Teufen in seiner Mitteilung bekanntgibt. Weil die Reinigungsleistung auf einer grossen Kläranlage besser ist und Schwankungen der Abwassermengen besser ausgeglichen werden können, wirkt sich der Anschluss auch positiv auf die Gewässerqualität aus, heisst es weiter.

Absichtserklärung seit 16 Jahren

Seit 2008 existiert für den Anschluss und den notwendigen Ausbau der ARA Au eine gemeinsame Absichtserklärung. Bis Anfang 2023 wurde das umfangreiche Projekt unter Federführung der Gemeinde Teufen erarbeitet und seit Ende 2023 liegt die Baubewilligung vor. Unterdessen konnte der grösste Teil der Bauarbeiten vergeben und die Ausführungsplanung abgeschlossen werden.

Ende Februar 2024 haben die ersten Bauarbeiten beim zukünftigen Abwasserpumpwerk Blatten vor der Haggenbrücke auf Gemeindegebiet von Stein begonnen. Bedingt durch den Baustellenverkehr wird es auf der Strasse Blatten – Störgel – Rämsen zu Behinderungen kommen.

Schrittweise Arbeiten

In den nächsten Wochen folgen schrittweise auch die Arbeiten an den Leitungsbauten zwischen der ARA Mühltobel in Teufen via Gmündertobelbrücke auf das Gemeindegebiet von Stein und dort via Rämsen – Störgel bis ins Gebiet Blatten. Insbesondere im Bereich der Gmündertobelbrücke wird es in den Monaten April/Mai zu Behinderungen und kurzen Wartezeiten für den Verkehr kommen.

Die für die Ableitung notwendigen Leitungen auf dem Gebiet der Stadt St.Gallen konnten bereits im Vorjahr erstellt werden.

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