83 Maturazeugnisse wurden überreicht

An der Kantonsschule trogen fand gestern die diesjährige Maturafeier. Insgesamt 83 junge Frauen und Männer durften ihre Reifezeugnisse in Empfang nehmen.

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Die Maturandinnen und Maturanden hätten „etwas Wichtiges in eurem Leben geschafft, etwas, dessen Bedeutung für euer Leben euch vielleicht erst später in seiner ganzen Tragweite bewusst werden wird“, sagte Rektor Michael Zurwerra in seiner Ansprachen in der Kirche Troge. Mit der Matura hätten sie sich neue Möglichkeiten geschaffen; die Welt stehe ihnen mit diesem Zeugnis noch mehr und in beruflicher Hinsicht in ihrer ganzen Breite offen. Das Maturazeugnis attestiere, dass sie bereit seien, die komplexen und sich ständig ändernden Aufgaben und Herausforderungen der Gesellschaft und der Wirtschaft zu bewältigen. Und er mahnte: „Bleibt aber weiterhin für alles offen. Engt euch in der Wahl eures Studiums oder im Entscheid eures Berufsweges nicht zu stark ein. Versucht nicht, euch mit aller Kraft auf etwas spezialisieren zu wollen. Die Welt der Zukunft braucht Menschen mit einem breiten Horizont.“

Bildungsdirektor Alfred Stricker überreichte dann die 83 Maturazeugnisse. Insgesamt wurden mit einem Gesamtdurchschnitt von 4,81 in der Sprachschiene und 4,78 in der Mathematikschiene „sehr erfreuliche“ Ergebnisse erzielt. Mit 5,53 erreichte Marius Denoth, Herisau, in der Sprachschiene das beste Resulta, in der Mathematikschiene war es Jeroen Buitendijk, Teufen, mit 5,69. Beide wurden mit dem Preis von Postfinance im Betrag von 500 Franken ausgezeichnet. Die Preise der Ernst-Locher-Stiftung von je 300 Franken für die besten Aufsätze gingen an Marius Denoth, Herisau, für sein Essay „Renaissance, Homosexualität und die Dampfmaschine“ sowie Daniel Koller, Teufen, für seine Kurzgeschichte „Nachdruck verboten“.

Schliesslich wurden auch zwei langjährige Lehrkräfte in den Ruhestand verabschiedet: Geografie- und Sportlehrer Hans Aeschlimann nach 29 Jahren Lehrtätigkeit und Englischlehrerin Susan Weymouth nach 25 Jahren.

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