8. «Schnäppertuur» fand bei schönstem Wetter statt

Die Organisierenden und die Zaungäste erfreuten sich an rund 150 «Schnäppern», welche an der Tour durchs Appenzellerland teilnahmen. Bei bestem Wetter kamen Zuschauer und Teilnehmende von nah und fern.

  • Die schönsten «Schnäpper» und ihre Piloten wurden ausgezeichnet. (Bilder: Lucretia Zbinden-Enderlin)

    Die schönsten «Schnäpper» und ihre Piloten wurden ausgezeichnet. (Bilder: Lucretia Zbinden-Enderlin)

  • Weitere Impressionen von der «Schnäppertuur» ...

    Weitere Impressionen von der «Schnäppertuur» ...

Ab 12.00 Uhr trudelten die herausgeputzten Zweitakter auf dem Festgelände beim Schulhaus Hermoos in Bühler ein. Leute aus Zürich, aus dem Aargau oder aus Graubünden, solche, die zum ersten Mal an der Bühlerer «Schnäppertuur» teilnahmen und andere, welche das Abenteuer wiederholten. Einmal mehr konnte man sich über schön hergerichtete und originell geschmückte «Töffli» aus der ganzen Schweiz freuen.

Die Kirchenuhr schlug 13.30 Uhr, ein lauter Böllerknall war der Startschuss der achten «Schnäppertuur». Richtung Gais fuhren rund 150 Velotöfflifahrer hoch motiviert los und machten sich auf die Route, die für sie eine Überraschung war. Nachdem die letzten Jahre der Wettergott dem Anlass nicht gewogen schien, freuten sich in diesem Jahr alle Beteiligten über die schöne Tour durch das Appenzellerland bei bestem Spätsommerwetter.

Gut organisiert, mit einem Servicewagen und Abschleppdienst ausgerüstet, fuhr die Schnäppergemeinschaft weiter nach Gonten und hoch auf die Schwägalp. Da genoss sie das Wetter und einen Apéro. Ob mit Pannenhilfe oder ohne, alle Teilnehmenden freuten sich, am Fuss des Säntis angekommen zu sein. Die Freude auf die Talabfahrt war nicht kleiner. Nach einer rasanten Schwägalp-Abfahrt ging es zurück nach Bühler, via Hundwil, Stein und Teufen.

Um 16.30 Uhr kehrten die ersten «Töffli» zurück. Eine Gruppe Jugendlicher zwischen 14 bis 17 Jahre fuhr als erste über die Ziellinie; obschon die Schnäppertuur kein Rennen auf Zeit ist, freuten sie sich über ihre Ankunft. Das erste Mal nahmen Ennio, Dominik, Janik, Mike und Dario teil – und gerne seien sie bei der nächsten Ausführung wieder dabei, sagten die jungen Burschen aus Teufen, Wattwil und Appenzell. Mit ihren «Puch» und einem «Belmondo» fahren sie ins Tessin in die Ferien und zusammen schraubt die Kollegenclique an ihren «Töffli» rum.

Um 19.00 Uhr verkündete Patrick Brülisauer, als Präsident des organisierenden Feuerwehrvereins Bühler, die Sieger der diesjährigen «Schnäppertuur». Prämiert wurden die drei schönsten «Töffli». Mit tollen Preisen von «mofakult» wurden ausgezeichnet: auf dem 3. Rang der Puch Velux von Marcel Löhrer aus Wetzikon (ZH), auf dem 2. Rang der Sachs Caravelle von Philipp Heller aus Thal (SG) und auf dem 1. Rang der Sachs Valtro von Bruno Tanner, ursprünglich aus Gais.

Da viele der «Töfflifans» von weit her angereist sind, fuhr die Mehrheit nach dem Rangverlesen direkt nach Hause. Wer jedoch noch auf dem Festgelände verweilte, wurde verwöhnt von den Klängen der einheimischen Damenkapelle Huusfraue-Gruess. Viele Gäste genossen den warmen Spätsommerabend in vollen Zügen, und bis in die späte Nacht wurde noch viel gelacht und angestossen.

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