7. Figurentheaterfestival in Appenzell

Bereits seit einiger Zeit kündigten die grossen blauen Plakate das 7. Figurentheaterfestival in Appenzell an, und am letzten Freitag konnte die Präsidentin Gabi Weishaupt das dreitägige Festival eröffnen.

Sie begrüsste die Gäste beim Schulhaus Hofwiese herzlich und lud zum Apéro unter freiem Himmel. Esther Studer umrahmte die Eröffnungsfeier mit nostalgischen Drehorgelklängen. Sie war an allen drei Tagen immer wieder an verschiedenen Orten anzutreffen und verlieh dem Fest auf diese Weise ein besonderes Ambiente.

Claudine Kopp und ihr Appenzellerbärli «Brumm» erzählten den Besuchern vom Programm über die drei Tage. Geschickt flochten sie auch die Sponsoren ein, so brummte der Bär beispielsweise: «jo also Bankdirekter uf de KB wär i schono geen. Jä, aber wemme viel Dooscht het wäs natülig praktisch, wemme GobaScheff wär…» Und im Appenzeller Volksfreund war der Kuchen eingepackt, der dann aber plötzlich verschwunden war, wie im Stück «Huch der Kuchen ist weg».

Die 7 Theatervorführungen, wovon zwei für Erwachsene, fanden abwechslungsweise im Schulhaus Hofwiese und im Theatersaal des Gymnasiums statt. Jede hatte ihren eigenen Charme und Ausdruck, wenn die Figuren zum Leben erwachten und eine spannende Geschichte erzählten. In der Kollegi-Mensa wurde zudem ein Malwettwerb geboten. Und eigene Märchen konnte man dort erfinden und diese gleich an den bereitgestellten Kasperlitheater ur-aufführen. Als weiteres Highlight schminkte die TilliTrulla die kleinen Gäste für ein kleines Entgelt. So ein wunderbuntes «Tatoo» passte natürlich perfekt zu den verschiedenen Märchenvorführungen.

Selbstverständlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt, in der gemütlichen Mensa kam man in den Genuss der legendären Klostersuppe und anderen Leckereien. Am frühen Sonntagabend schlossen sich die Figurentheatertore, mit zufriedenen Gesichtern vor, hinter und um die Bühnen.

Weitere Artikel

Schreibe einen Kommentar