5600 Franken mehr für Pro Senectute

Die Gemeinde Wolfhalden tritt der neuen Leistungsvereinbarung zwischen den Ausserrhoder Gemeinden und der Pro Senectute AR bei.

  • (Symbolbild: Bigstock)

    (Symbolbild: Bigstock)

Die Pro Senectute Appenzell Ausserrhoden (Pro Senectute) leistet seit vielen Jahren bedürfnisgerechte Altersarbeit in den Bereichen Sozialberatung und Infostelle, Hilfe und Betreuung zu Hause, Soziale Teilhabe (z.B. Kurswesen) und diverse weitere Dienstleistungen. Sie ist vom Wegfall der Bundesgelder infolge Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) stark betroffen, teilte die Gemeindekanzlei mit. Zum Erhalt der bestehenden Leistungen fehlen ihr heute jährlich rund 330‘000 Franken, was zu einer starken Abnahme des bestehenden Vermögens bzw. des Organisationskapitals für diese Dienstleistungen geführt hat.

Die Pro Senectute ist deshalb mit dem Antrag auf Gewährung von Beiträgen an den Kanton und die Gemeinden getreten. Seitens Gemeinden schlägt sie einen jährlichen Pauschalbeitrag pro Einwohnerin oder Einwohner von 4 Franken vor. Dem Kanton wird ein analoger Beitrag von 2 Franken vorgeschlagen. Für die Gemeinde Wolfhalden bedeutet das einen finanziellen Mehraufwand von 5660 Franken pro Jahr (bisher 1900 Franken, neu 7560 Franken pro Jahr). Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung dieser neuen, wiederkehrenden Ausgabe als Grundlage zum Abschluss der Leistungsvereinbarung der Gemeinden mit der Pro Senectute Appenzell Ausserrhoden zugestimmt.

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