42 rote Nasen haben ihr Diplom entgegengenommen

Am Samstag 18. Juni, haben sich 42 Clowns auf der Bühne im Mehrzweckgebäude in Steinegg versammelt. Dieses Jahr fand die Diplom-Übergabe ohne Aufführung statt, weil Mirta Ammann alle Aktivitäten wegen eines Oberarm-Bruches absagen musste.

  • Die Clownschülerinnen und Clownschüler stellen sich mit ihrem Clownnamen vor. (Bilder: zVg)

    Die Clownschülerinnen und Clownschüler stellen sich mit ihrem Clownnamen vor. (Bilder: zVg)

  • Sonja Sonderer (Bürofee) übergibt die Diplome an den Clown-Nachwuchs von Mirta Ammann.

    Sonja Sonderer (Bürofee) übergibt die Diplome an den Clown-Nachwuchs von Mirta Ammann.

  • Die frisch diplomierten Clowns präsentieren ihre Diplome.

    Die frisch diplomierten Clowns präsentieren ihre Diplome.

Mirta Ammann begrüsste ihre Clownschülerinnen und -schüler sowie die Gäste mit einer Schlaufe um den Hals und roter Nase im Gesicht. Rasch war zu erkennen, dass Clown Mili auch diese Situation mit Humor nimmt. Bevor die Diplome ausgehändigt wurden, zeigten die Clowns ein paar Szenen aus ihrem Repertoire von der Clownschule, wie es in der Mitteilung heisst. Unter verbaler Anleitung ihrer Clownlehrerin präsentierten sie ihr Können und ernteten Applaus und so einige Lacher aus dem Publikum. Ausgehändigt wurden die Diplome von Sonja Sonderer. Sie ist seit einem Jahr die «Bürofee» und erwischte einen turbulenten Start mitten in der Corona-Phase, als sehr viele Auftritte abgesagt oder verschoben werden musste. «Und jetzt, da Auftritte wieder möglich sind, bin ich leider mit dem Velo auf die Nase gefallen und muss wieder pausieren», erklärt Ammann. «Im Moment erhalte ich sehr viele Anfragen – die letzten drei Wochen waren es 33 an der Zahl – so viele könnte ich aber auch unter normalen Umständen nicht annehmen», sagt sie schmunzelnd. Immerhin konnten in diesem Jahr zwölf Auftritte stattfinden. Unter anderem auf dem Kronberg, in Altstätten am Bildfest und an einigen Geburtstag-Partys.

«Als einarmiger Clown ist man noch mehr auf Hilfe von anderen angewiesen», stellt Ammann fest und bedankt sich bei allen beteiligten Helfern und Helferinnen. Besonders schön sei für sie, dass so viele «alte, treue Hasen» dabei seien. Sie haben zum Teil eine langjährige «Karriere» hinter sich: angefangen als Rhythmik-Schüler im Kindergartenalter haben sie sich zu Clown-Helfern und Clown-Partnern weiterentwickelt. Nach dem offiziellen Teil in der Halle, marschierten die frisch diplomierten Clowns im Takt der Musik nach draussen und stellten sich der Reihe nach auf, damit die Besucher die Diplomierten persönlich beglückwünschen konnten. Im Anschluss verköstigte und unterhielt man sich beim Apéro.

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