25 Jahr Jubiläum des Samariterverbandes

Die Delegierten der Samaritervereine beider Appenzell trafen sich am Samstag, 29. März zur HV in Schwellbrunn. Anwesend waren 100 Personen, davon 53 Stimmberechtigte. 11 Samariterinnen und Samariter wurden mit der Henry Dunand Medaille ausgezeichnet.

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Präsident Thomas Brocker begrüsste um 17 Uhr die Gäste im schön geschmückten Saal der  Mehrzweckhalle in Schwellbrunn nicht life, sondern in einer gelungenen Videoshow, für die ihn sein noch schulpflichtiger Sohn aufgenommen hat. Auch Gemeindepräsident Reutegger hiess die Gäste herzlich willkommen. Präsident Thomas Brocker führte zügig durch die Traktandenliste. Das Jahresprogramm sowie Rechnung und Budget wurden einstimmig angenommen, die Kassierin sowie der Vorstand für ihre Tätigkeiten entlastet. Trotz Wahljahr waren keine Rücktritte zu verzeichnen. Der Präsident, die weiteren Vorstandsmitglieder, die Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission stellten sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Als weitere Verstärkung in den Verbandsvorstand wurdeeinstimmig Christian Thörig aus Teufen gewählt. Bei den Instruktoren stand keine Wahl an. Claudia Speck aus Speicher wird sich zur Instruktorin ausbilden lassen und Sandra Hollenstein im Herbst ihren Block abschliessen.
Wegen Amtszeitbeschränkung sind als Vertreterinnen aus dem Verband der Schweizerischen Samariterbewegung Eveline Wagner und Silvia Oberholzer zurückgetreten. An ihre Stelle rücken zwei Ersatzabgeordnete nach. Zwei neue Mitglieder haben sich für das Amt des Ersatzabgeordneten zur Verfügung gestellt.

Ehrungen und Dankesworte    
Sympathische Grussworte gab es von Regina Gorza, Zentralsekretärin des Schweizerischen Samariterbundes. Hauptaufgabe des Samariterbundes sei es, den Weg in die Zukunft vorzubereiten. René Frei, Leiter des Rettungsdienstes vom Spitalverbund AR wandte sich an die Anwesenden: «Was sind Samariter? Samariter sind wichtig, aber man nimmt sie nur wahr wenn man sie nötig hat.»
Der Samariterverein Stein ist 100 Jahre alt. Da sei viel Tradition und Herzblut vorhanden und ein grosser Respekt gegenüber unseren Vorfahren, lobte der Präsident. Sein grosser Dank ging an die Samaritervereine Steinegg, Reute-Oberegg und Herisau für ihr grosses Engagement zur Neugründung einer Helpgruppe. Es sei nicht selbstverständlich, sich für die Jugend so einzusetzen und dafür zu sorgen, dass der Samaritergedanke auch längerfristig und nachhaltig bestehen bleibe. Help-Gruppen sind Samariterjugendgruppen die von einem Samariterverein mit Rat und Tat unterstützt werden. Sie sind für Kinder ab der 1. Klasse gedacht, die aktiv sein wollen und  gerne helfen. HELP steht für Helfen, Erleben, Lernen, Plausch.Der diesjährige Sam-Award wurde dem Samariterverein Lutzenberg für ausserordentliche Leistungen verliehen im Zusammenhang mit der Auflösung des Vereins eines Nachbardorfes infolge Mangels an Mitgliedern.












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