25-jähriges Jubiläum für Rosmarie Geuter

Kürzlich gratulierten Heimleiter Remo Jucker und die Altersheimkommission Rosmarie Geuter zum 25-jährigen Dienstjubiläum im Alterswohnheim Almendsberg.

  • Rosmarie Geuter (zweite von links) wurde von der Kommission sowie vom Heimleiter des Alterswohnheims Almendsberg, Remo Jucker (links), herzlich zu ihrem Arbeitsjubiläum gedankt. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

    Rosmarie Geuter (zweite von links) wurde von der Kommission sowie vom Heimleiter des Alterswohnheims Almendsberg, Remo Jucker (links), herzlich zu ihrem Arbeitsjubiläum gedankt. (Bild: Isabelle Kürsteiner)

Ahnte sie etwas? Es war nicht wirklich auszumachen. Denn sie stand als tagesverantwortliche Pflegefachfrau einmal mehr im Einsatz im Alterswohnheim Walzenhausen. Der Koch musste flunkern, als sie die schönen Häppchen sah und fragte, für welchen Anlass er denn dies gezaubert hätte. Dann kamen nach und nach die Kommissionsmitglieder ins Haus, die Bewohnenden und Mitarbeitenden versammelten sich alle in der Kaffeestube. Rosmarie Geuter aber war noch am Schreiben der Bewohnerdokumentation. Nun war es so weit. Alle warteten und sie wurde in die Kaffeestube gerufen.

Ehrung für Fachfrau mit Leidenschaft

Dort ehrte sie Remo Jucker: «Wir sind heute zusammengekommen um dir Danke zu sagen. Heute feiern wir dein 25-jähriges Dienstjubiläum und wir möchten dir unsere herzlichsten Glückwünsche zum Dienstjubiläum übermitteln. 25 Jahre im Almendsberg. Was für eine Zahl – was für eine grosse Leistung! Am 1. September 1998 hattest du deinen ersten Arbeitstag im Alterswohnheim und seit 25 Jahren setzt du dich stets und unermüdlich für das Wohl unserer anvertrauten Bewohnerinnen und Bewohner ein. Was du in dieser Zeit alles erlebt hast, können wir nur erahnen. Im Jahre 2018, im Anschluss an deine Pensionierung, hast du dich entschlossen, uns weiter mit Rat und Tat zu unterstützen. Ein Umstand, welcher uns heute noch sehr erfreut. Wir freuen uns sehr, dich in unserem Team zu wissen. Und wir wünschen dir für die Zukunft von ganzem Herzen alles Gute und weiterhin gute Gesundheit. Lass dich heute gebührend feiern, liebe Rosmarie. Herzlichst, dein Team vom Almendsberg.»

Alterswohnheim in die Neuzeit geführt

Bei Arbeitsbeginn im Jahr 1998 von Geuter existierte noch keine elektronische Patientendokumentation, nur Namenskärtchen und Medikamentenzettel. Sicherheitsschränke für Medikamente oder ein Stationszimmer gab es nicht, ebenso wenig einen Lift, Patientenheber oder eine Personenwaage zum Absitzen. Es mussten sämtliche Abläufe neu gestaltet und erarbeitet werden, zumal das Heim ab 1998 auf der kantonalen Pflegeheimliste aufgeführt und von der Krankenkasse anerkannt wurde. In der Pflege waren plötzlich infolge der Pflegebedürftigkeit neben der einfachen Körperpflege beispielsweise Verbände, Blutzuckermessungen und Spritzen notwendig. Neben baulichen Veränderungen, wie vorerst einem Treppenlift in den 2. Stock und später dann einem Lift bis in den 3. Stock (2006), wurden auch Schwellen zur Barrierefreiheit eliminiert.

Prekäre Situation

Bereits Dieter Geuter sprach 2018 als damaliger Heimleiter von einer Herausforderung bei der prekären Arbeitslage mit sehr wenigen diplomierten Fachleuten auf dem Arbeitsmarkt. Die Situation hat sich in der Zwischenzeit nicht entschärft. Umso wichtiger ist es, dass sich Rosmarie Geuter nach wie vor zur Verfügung stellt. Somit ist die Tagesverantwortung und der Pikettdienst im Alterswohnheim Walzenhausen immer gewährleistet.

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