170’000 Franken für Suchtprävention und -bekämpfung

Der Ausserrhoder Regierungsrat hat über die Verwendung der Mittel aus der Spirituosensteuer entschieden. Insgesamt gehen 170’273 Franken an Institutionen und Organisationen, die sich aktiv in der Prävention und der Bekämpfung des Suchtmittelmissbrauchs engagieren.

  • (Symbolbild: Bigstock)

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Die eidgenössische Zollverwaltung (EZV) überprüft den schweizerischen Alkoholmarkt und erhebt Steuern auf die konsumierten Spirituosen. Die Besteuerung von alkoholischen Getränken soll helfen, den Konsum zu reduzieren. Parallel wird die Steuer als Beitrag zur Entschädigung der durch den Alkoholkonsum verursachten sozialen Kosten eingesetzt. Der Reinertrag aus der Steuer geht zu 90 Prozent an den Bund und zu 10 Prozent an die Kantone. Die Spirituosensteuer ist zweckgebunden und muss zur Bekämpfung der Ursachen und Wirkungen von Alkoholismus sowie von Suchtmittel-, Betäubungsmittel- und Medikamentenmissbrauch verwendet werden.

Die Ausschüttung der EZV für Appenzell Ausserrhoden im Jahr 2022 betrug 176’795 Franken, teilte die Kantonskanzlei mit. Der Regierungsrat hat nun 170’273 Franken an Institutionen und Organisationen weiter verteilt, die im Suchtbereich tätig sind. Beiträge erhalten das Forum der Suchtmedizin Ostschweiz, die Beratungsstelle für Suchtfragen Appenzell Ausserrhoden, Sucht Schweiz, befreelance, der Fachverband Sucht, das Blaue Kreuz Schweiz sowie die Arbeitsgemeinschaft für Tabakprävention. Der Fondsbestand beträgt damit neu 166’842 Franken.

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