Appenzell - Unihockey
hr/nicole fässler

Ungefährdeter Sieg gegen «Floorball» Uri

Der Start ins Spiel gelang den NLB-Damen optimal. Nach sechs Spielminuten waren sie bereits 2:0 in Front.

Letzte Saison verliefen die Spiele gegen Uri jeweils knapp. Zweimal ging das Heimteam als Sieger vom Feld. Vor dem Spiel trennten vier Punkte die beiden Teams voneinander. Appenzell setzte sich klar das Ziel, dieses Spiel zu gewinnen.
Von Anfang an setzte der UH Appenzell die Urnerinnen unter Druck und tauchte gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Die Appenzellerinnen legten einen Blitzstart hin und gingen mit 2:0 in Führung. Zuerst erbte Corina Zwingli einen Schuss von Corinne Knellwolf, anschliessend versenkte Vanessa Speck den Ball im Tor. Danach blieb eine Überzahlsituation zugunsten des UH Appenzell ungenutzt. In der 14. Spielminute erwischte Nicole Fässler die Torhüterin im nahen Eck und schob ein. Vor der ersten Drittelpause durfte der UH Appenzell eine doppelte Überzahl ausüben. Doch die Urner Verteidigung stand gut und verhinderte Schlimmeres.
Mit einem Drei-Tore-Vorsprung ging es ins zweite Drittel. Kurz nach Anpfiff setzte eine Urnerin zu einem Weitschuss an und erzielte den Anschlusstreffer. Der UH Appenzell zeigte sich dennoch präsent und war über weite Strecken das bessere Team. Die Torhüterin von «Floorball» Uri machte viele Chancen zunichte und verhinderte weitere Gegentreffer. In der 28. Spielminute versenkte Alina Fritsche nach einem bilderbuchmässigen Angriff den Pass von Sarah Fuster zum 4:1. Danach folgte eine weitere Überzahlsituation. Dieses Mal traf nach Ablauf der Strafe Alina Fritsche auf Zuspiel von Lea Fritsche. Mit einem Spielstand von 5:1 ging es in die Pause.
Auch im letzten Drittel präsentierten sich die drei Linien der NLB-Damen von ihrer besten Seite. Der Ball zirkulierte mehrheitlich in den eigenen Reihen und versuchte Gegenstösse der Urnerinnen wurden früh unterbunden. Die Appenzellerinnen überstanden eine Unterzahlsituation schadlos. Nur zwei Minuten später erhöhte Melanie Born auf 6:1. Der UH Appenzell gewann die von Strafen geprägte Partie verdient mit 6:1 und steht auf dem dritten Tabellenrang.