Appenzell - Handball
martin hüsler

Toll gekämpft – und doch verloren

In einer lange Zeit auf Messers Schneide sich abwickelnden Partie gaben die Innerrhoder in den letzten zehn Minuten gegen den SV Fides St.Gallen das Heft aus der Hand, kämpften sich aber noch einmal heran. An Ende resultiert gleichwohl eine 23:24-Auswärtsniederlage.

Der TV Appenzell hat derzeit ein nahrhaftes Programm zu bestehen. Nach den beiden Auswärtsspielen in Arbon am letzten Samstag und in St.Gallen am Mittwoch folgt das Heimspiel gegen den HC Andelfingen. Angepfiffen wird es am Samstag, 21. September, um 19.30 Uhr. Und schon am Montag, 23. September, erwarten die Innerrhoder im Sechzehntelfinal des Schweizer Cups das NLB-Team GS/Kadetten Espoirs aus Schaffhausen (Beginn 20.30 Uhr).
Von Schonung angesichts dieser strapaziösen Sequenz war beim TVA im Fides-Match nichts zu spüren. Von Beginn weg agierte er mit jenem Tempo, auf das sein Spiel ausgerichtet ist. Vor allem Yannick Inauen, ein paar Mal hervorragend lanciert, wusste in der Startphase zu gefallen. Sein Tor zum 4:8 auf ein phänomenales Zuspiel löste bei den Zuschauern ein Raunen aus. Die Arbeit der Innerrhoder im Abwehrbereich war, wie auf der Gegenseite, gekennzeichnet von kernig-hartem und mitunter im Grenzbereich anzusiedelndem Einsteigen. Jedenfalls gingen sie diesen Part unerschrocken an. Und was doch aufs Tor kam, fand in Raffi Graf oftmals den Meister.
Vier Minuten nach der Pause ging der SV Fides erstmals in Führung, musste diese aber zwischenzeitlich wieder abgeben. Gleichwohl war irgendwie spürbar, dass sich eine Wende zugunsten der St.Galler anbahnte. Als einer der Faktoren hiefür muss die körperliche Überlegenheit der Fides-Rückraumspieler angesehen werden. Deren Schüsse aus der «zweiten Etage» fanden nun vermehrt den Weg ins Appenzeller Tor. Der zu keiner Zeit erlahmende Siegeswille brachte die Innerrhoder schliesslich aber doch noch bis auf ein Tor heran.