Appenzell - Handball
Martin Kradolfer

Siegreiche TVA Handball Damen hatten etwas mehr zu kämpfen

Das Damen 1 Team der Handballriege des TV Appenzell gewann zwar zuhause gegen den HC Bruggen auch das fünfte Aufstiegsrundenspiel klar mit 26:19 (13:9), musste dabei aber gegen die körperlich robusten St.Gallerinnen etwas mehr kämpfen als auch schon.

  • Das ist die Legende
    Ronja Manser (Nummer 3) versucht sich im Spiel gegen Bruggen durchzusetzen. (Bild: zVg)

Um das kleine Kader zu ergänzen, setzten die Innerrhoderinnen mit Lorina Sutter und Sedina Music zwei Nachwuchsspielerinnen der U16 Inter Juniorinnen ein. Diese integrierten sich gut und erhielten recht viel Einsatzzeit, damit etwas gesundheitlich noch angeschlagene Spielerinnen für die nächste Partie geschont werden konnten. Positiv wirkte sich aus, dass Elena Breitenmoser nach längerer Verletzungspause wieder mittun konnte. Obwohl Appenzell ab Beginn immer in Führung sowie bereits nach 24 Minuten mit 12:7 vorne lag und in der zweiten Hälfte den Viertore-Vorsprung aus der Halbzeit (13:9) bis am Ende noch auf sieben Treffer Differenz ausbaute, lief nicht immer alles nur rund. Als die eigene Abwehr von einem 6:0 auf 5:1 umgestellt wurde, wirkte aber auch die Verteidigung kompakter. Wer nur 19 Gegentreffer erhält, darf auch zufrieden sein. Im Angriff taten sich die Einheimischen gegen die flache 6:0 Abwehr der Gäste etwas schwer, weil es den körperlich unterlegenen Innerrhoderinnen etwas an torschussgefährlichen Rückraumspielerinnen fehlt, welche auch aus rund zehn Metern Entfernung Tore werfen können. Auch die Kreisspielerinnen konnten nicht immer wunschgemäss lanciert werden. Trotzdem boten die Appenzellerinnen ein schnelles Spiel mit vielen schönen Treffern und genialen Gegenstosspässen von Torhüterhin Nadja Koller-Rossi - die zudem rund die Hälfte der Schüsse auf ihr Gehäuse erfolgreich abwehren konnten - auf Andrina Inauen, die bei zehn Würfen auf das gegnerisches Tor insgesamt neunmal reüssierte. Und so kam es dann am Ende auch zu einem ungefährdeten 26:19 Erfolg für die Innerrhoderinnen.