Teufen
hr/clemens fässler

Schreiner mit dem «schönsten Beruf»

24 Schreiner und drei Schreinerpraktiker empfingen ihre Lehrabschlusszeugnisse.

Eine beschwingte, schon fast ausgelassene Stimmung herrschte an der Lehrabschlussfeier der Appenzeller Schreiner in Teufen. Der Chefexperte Erwin Wiederkehr verkündete mit Genugtuung, dass die drei Schreinerpraktiker sowie die 23 Männer und die eine Frau bei den Schreinern mit Erfolg abgeschlossen hätten. Daniel Ackermann, der Präsident des Schreinermeisterverbandes, gratulierte selbstsicher zur abgeschlossenen Lehre im «definitiv schönsten Beruf». Mit derselben Selbstsicherheit berichteten die Jungschreiner von ihren Erfahrungen während der Lehre: von der Angst vor der grossen Zwischenprüfung, von der Freude am ersten selbständigen Möbel, das im Rahmen der Abschlussprüfung erstellt werden musste, aber auch von den lustigen Stunden im Berufsunterricht und in den überbetrieblichen Kursen. Landamman Alfred Stricker genoss die Freude und animierte die jungen Berufsleute, auf dieser erfolgreichen Vergangenheit aufzubauen und die Zukunft zu gestalten: «Hauid de Pickel ini!» Von den 24 Schreinern erreichten vier Kandidaten eine Note über 5. Michael Räss aus Meistersrüte (5.2; Lehrbetrieb Nägeli AG, Gais), Ramon Gujer aus Oberegg (5.1; Anhorn AG, Wolfhalden), Samuel Kolb aus Heiden (5.1; Reto Federer GmbH, Oberegg) und Christian Städler aus Appenzell (5.1; Koch Möbelhandwerk AG, Gonten). Sie erhielten eine ziselierte Gurtschnalle als Geschenk. Auch von den Schreinerpraktikern erreichten mit Lirim Bekiri aus Herisau (Wilfling Schreinerei AG, Herisau) und Claudio Weber aus St.Gallen (Elbau Küchen AG, Bühler) zwei Kandidaten eine 5 oder mehr.