Appenzell, Mendrisio - Unihockey
mitg.

Niederlage im ersten Halbfinalspiel

Nach einer 3.5-stündigen Anreise verschliefen die Damen des UH Appenzell den Start und sahen sich nach knapp drei Minuten bereits einem 2:0 Rückstand gegenüber. Da keine klare Leistungssteigerung gelang, ging das Spiel am Schluss klar mit 7:3 verloren und Mendrisiotto holte sich den ersten Punkt in der Best-of-3-Serie.

Der Start missglückte gänzlich. Nach einem Freistosstor und einer Unkonzentriertheit in der Abwehr stand es nach knapp drei Minuten bereits 2:0 für das Heimteam aus Mendrisiotto. Die Appenzellerinnen taten sich extrem schwer, vor allem in der Defensive. Die Tessinerinnen nutzten diese schlechte Phase eiskalt aus und gingen mit einer 3:0-Führung in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann bedeutend besser für die Damen des UH Appenzell: sie sind definitiv im Spiel angekommen. Die Zweikämpfe wurden nun härter geführt und sie liessen den Gegnerinnen nicht mehr so viel Platz wie noch im ersten Drittel. Jede Spielerin war sich selber bewusst, dass dieser Rückstand noch nichts zu bedeuten hat und eine Wende möglich ist. Trotz viel Kampf und Ehrgeiz fehlte die Effizienz im Abschluss. Der einstudierte Freistoss wurde bilderbuchmässig ausgeführt und Svenja Manser liess die Appenzellerinnen das erste Mal jubeln. Das erste Unterzahlspiel überstanden die Innerrhoderinnen ohne Gegentor. Leider baute Mendrisiotto ihren Vorsprung in der 35. Minute erneut aus. Mit einer gekonnten Körpertäuschung tankte sich Svenja Manser durch und erzielte ihren zweiten Treffer des Spiels zum Zwischenzeitlichen 4:2. Die Freude währte nicht lange, denn kurz darauf sprachen die Unparteiischen eine Strafe gegen den UH Appenzell aus. Diese Überzahl verwerteten die Tessinerinnen zum Pausenstand von 5:2.

Zu Beginn des letzten Drittels agierten die Appenzellerinnen erneut in Unterzahl. Diesmal überstanden sie diese aber schadlos. Kurz darauf lacierte Livia Heller Viviane Manser mit einem weiten Ball, den sie gekonnt im Tessiner Tor unterbrachte. Die Hoffnung kehrte wieder zurück. Dieses Spiel war noch lange nicht verloren. Doch da die Chancenauswertung mangelhaft blieb und die Tessinerinnen ihre Kaltblütigkeit behielten, ging diese Partie mit 7:3 verloren.