Alpstein
hr/eing.

Neues Käsepapier für Alpkäsereien im Alpstein

Nach dem sehr guten Echo auf die mittlerweile vergriffenen Zaungriffe im Frühling hat Appenzellerland Tourismus AI ein einheitliches Käsewickelpapier für die acht Alpkäsereien im Alpstein lanciert.

Ursprung der Idee war das Vorhaben, den «Tag der offenen Alpkäserei» attraktiver zu gestalten und wieder aktiv ins Bewusstsein – auch der Einheimischen – zu rücken. Verschiedene Vorschläge wurden besprochen und nach dem erfolgreichen Appenzeller Käsefest vom vergangenen Oktober reifte die Idee eines einheitlichen, gemeinsamen Käseeinwickelpapiers. Dieses sollte die ganze Alpsaison lang und darüber hinaus – an Messeständen, Märkten und Degustationen verwendbar sein.
Gemeinsam mit der einheimischen Agentur koller.team wurden erste Entwürfe begutachtet und man kam schnell überein, dass die beteiligten Alpen auf dem Papier bildlich dargestellt werden sollten. So sind die acht Alpen originalgetreu skizziert und gemäss ihrer Lage im Alpstein auf dem Papierbogen angeordnet. Jede Alp ist mit der Bezeichnung sowie dem Namen der Besitzer resp. Pächter versehen. Für die Produktion und den Druck des einseitig beschichteten, lebensmittelechten Papiers arbeitete man mit der Appenzeller Druckerei in Herisau zusammen, die das sogenannte Friha Frischhaltepapier bedruckte.
Das gratis abgegebene Käsepapier soll auch ein Ausdruck der Wertschätzung an die beteiligten Landwirte sein. Für den Alpstein als Kultur- und Naturraum ist die Bestossung und Bewirtschaftung der Alpen enorm bedeutend und der daraus entstehende Zusatzaufwand für die Landwirte kann nicht genug gewürdigt werden. Dass auf zahlreichen Alpen die Milch direkt verarbeitet wird, verstärkt die Exklusivität der Käsespezialitäten. Teilnehmend am «Tag der offenen Alpkäserei» sind acht Alpen: Rainhütten, Fählen, Seealp-Boden Spitzigstein, Altenalp, Untere Hundslanden, Alp Soll-Brüllenstein, Grosshütten und Chlibetten.
Das Käsepapier kann nach wie vor auf der Tourist Information in Appenzell gratis bezogen werden. Eine Mengeneinschränkung gibt es bewusst nicht.