Alpstein
Hans Ulrich Gantenbein

Nadja Fritsche schloss mit Note 5,4 ab

Jetzt beginnt wieder der Reigen der Auszeichnung der jungen Berufsleute, welche ihre Ausbildung erfolgreich abschlossen. Den Auftakt dazu machten die Fleischfachberufe am Dienstag.

Es ist ein gefreuter Anlass für die Absolventinnen und Absolventen, wenn ihnen zum Abschluss der Lehre nach dem Qualifikationsverfahren QV nicht nur Eidgenössische Berufs-Atteste EBA (für zweijährige Ausbildungen) beziehungsweise Eidgenössische Fähigkeitszeugnisse bei drei- oder vierjährigen Ausbildungen überreicht werden können. In den Fleischfachberufen, bei denen sich in Appenzell Inner- und Ausserrhoden zehn Berufsleute dem QV stellten, bestanden alle die Prüfungen mit Erfolg.

Als Fleischfachleute EBA erhielten am Dienstag zum Abschluss ihrer zweijährigen Ausbildung bei der «appenzeller fleisch & feinkost ag» (Steinegg) Bruno Gmünder (Haslen) und Malik Mamo (Herisau) das Berufsattest.
Als Fleischfachleute mit EFZ mit dem Wahlpflichtfach Veredelung schlossen nach drei Ausbildungsjahren Nadja Fritsche (Eggerstanden; Lehrbetrieb «appenzeller fleisch & feinkost ag», Steinegg), Lorena Signer (Haslen; Breitenmoser Fleischspezialitäten AG, Appenzell) und Aurelia Grubenmann (Meistersrüte; Metzgerei Fässler AG, Appenzell). Signer erreichte in der praktischen Arbeit eine überragende Note 5,6; ihre Schlussnote lag schliesslich bei 5,0. Fritsches Note für die praktische Arbeit lag (so wie die Schlussnote) bei 5,4. Dafür erhielt sie eine Auszeichnung des Regionalen Metzgermeisterverbandes Appenzellerland.

Ihren Abschluss als Fleischfachleute EFZ mit dem Wahlpflichtfach Verarbeitung holten Jan Himmelberger (Schwellbrunn; Metzgerei Peter Sturzenegger Schwellbrunn/Waldstatt) und Sabrina Bischofberger (Oberegg; Metzgerei Fässler AG, Appenzell). Himmelberger erreichte Note 5,1. Als Fleischfachleute EFZ mit dem Wahlpflichtfach Gewinnung beendeten Jaime Marty (Eichberg) und Reto Heim (Gais) bei der «appenzeller fleisch & feinkost ag», Steinegg, das Qualifikationsverfahren mit den Noten 5,3 beziehungsweise 5,1. Ersterer erhielt ebenfalls eine Auszeichnung. In der gleichen Fachrichtung liess sich auch Patrick Rechsteiner (Appenzell) bei der Säntis Metzgerei in Hundwil ausbilden.
Der Durchschnitt aller acht EFZ-Absolventinnen und -Absolventen lag heuer bei Note 4,95, was acht Hundertstel unter dem letztjährigen Mittelwert ist.