Schwägalp
h9/kar

Lawinenniedergang auf der Schwägalp - aktuell drei leicht verletzte Personen

Strasse und Parkplätze sind verschüttett. Nebst dem Hotel Säntis ist auch das Personalhaus mit dem Namen Girenspitz und das Gebäude der Alpkäserei vom Lawinenniedergang betroffen.

  • Das ist die Legende
    Das neue Hotel auf der Schwägalp liegt am Fusse des Lawinenkegels. Das Restaurant (rechts, mit den grossen Fenstern) wurde von den Schneemassen getroffen und beschädigt. (Archivbild: pd/appenzell24.ch)
  • Das ist die Legende
    Blick auf die Schwingerarena auf der Schwägalp. Das Gelände wurde durch eine Lawine verschüttet. (Archivbild: zVg)
  • Das ist die Legende
    Bis zu Alpschaukäserei auf der Schwägalp liegt der Lawinenkegel. (Bild: pd)

Die in den letzten Tagen und auch heute Donnerstag gefallenen Schneemassen lösten sich am Säntisnordhang und donnerten am späten Nachmittag als Lawine Richtung Schwägalp.

Am Donnerstag, kurz nach 16.30 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden die Meldung über einen Lawinenniedergang auf der Schwägalp ein. Sofort wurden Einsatzkräfte aufgeboten. Aufgrund der ersten Erkenntnisse hat sich eine Lawine am Hang gegenüber des Hotels Säntis auf der Schwägalp gelöst und mehrere Autos und auch Teile des Restaurants verschüttet. Mehrere Personen wurden verletzt. Über die Anzahl und die Art der Verletzungen können noch keine Angaben gemacht werden. Die Verletzten Personen werden medizinisch und psychologisch betreut. Rettungs- und Bergungsarbeiten konzentrieren sich auf die Rettung und Suche nach möglichen vermissten Personen.

Erstes Update der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, mitgeteilt um 19.32 Uhr von Marcel Wehrlin, Leiter Medienstelle:

Der Lawinenkegel weist eine Breite von ca. 300 Metern auf und hat auch das Personalhaus (Girenspitz) und das Gebäude der Alpkäserei erfasst. Aktuell haben sich drei Personen leichte Verletzungen zugezogen. Sie werden durch den Rettungsdienst betreut. Nach wie vor konzentrieren sich die Rettungs- und Bergungsarbeiten auf die Suche nach möglichen vermissten Personen. Dabei stehen nebst technischen Geräten auch Lawinenhunde im Einsatz.