Appenzellerland - Schwingen
aksv/thm

Koch bester Appenzeller am Niklausschwinget

Mit dem traditionsreichen Niklausschwinget wurde die diesjährige Schwingsaison beendet. Während sich der Zuger Rückkehrer Pirmin Reichmuth als Festsieger weiterhin in seiner starken Form präsentieren konnte, ziehen die Appenzeller eine durchzogene Bilanz.

  • Das ist die Legende
    Reto Koch (oben) klassierte sich als bester Appenzeller auf dem sechsten Schlussrang. (Bilder: Lorenz Reifler)
  • Das ist die Legende
    Die zweite Auszeichnung sicherte sich der Eggerstandner Aurel Inauen (oben).

Eine kleine Appenzeller Delegation reiste ebenfalls in zürcherische Dietikon. Der Gontner Reto Koch klassierte sich hierbei als bester Appenzeller überhaupt auf dem sechsten Schlussrang. Diese Klassierung wurde ihm keinesfalls geschenkt. Vier Siege sowie je eine Punkteteilung und eine Niederlage wies sein Notenblatt am Ende auf. Beeindruckend waren indes vor allem seine zwei Siege, gegen die starken Teilverbandskranzer Victor Cardinaux und Urs Doppmann. Mit seinen Leistungen hat Koch in der vergangenen Saison mehrmals bewiesen, dass er sich durchaus auch gegen stärker eingestufte Gegner behaupten kann. Nebst Koch zeigte auch der Eggerstandner Aurel Inauen eine ansprechende Leistung. Nebst seinem Sieg gegen den grossgewachsenen Kranzschwinger Christoph Odermatt, wusste er sich auch gegen den Südwestschweizer Teilverbandskranzer Marc Gottofrey nicht in die Enge treiben und brachte sich mit seiner geschickten Verteidigung problemlos über die Zeit. Eine Spitzenklassierung verpasste der Innerrhoder allerdings durch eine unglückliche abschliessende Niederlage gegen Martin Schuler, womit sich Inauen mit dem elften, allerdings immer noch in den Auszeichnungen liegenden Schlussrang begnügen musste. Weniger glücklich verlief der Wettkampf für die anderen mitgereisten Appenzeller. Sowohl Urs Giger, Roman Wittenwiler, Thomas Koch als auch Roman Kuhn mussten im entscheidenden Gang als Verlierer vom Platz und verpassten entsprechend die angestrebten Ränge. Noch unglücklicher verlief der Wettkampf für Patrick Schmid. Nach drei anfänglichen Niederlagen kämpfte sich der Innerrhoder zwar nochmals zurück, doch auch ihm fehlten am Ende die entsprechenden Punkte.