Herisau
hr/eing.

790 Stunden für Schwerkranke, Demente und Sterbende

Hauptversammlung des Hospiz- und Entlastungsdiensts Appenzell-Ausserrhoden

«Einen grossen Dank an alle Freiwilligen, die sich im Mittelland (Speicher, Trogen, Wald) und Hinterland mit nahezu 790 Stunden für schwerkranke, demente und sterbende Menschen zur Verfügung gestellt haben», sagte Sigrun Holz, Präsidentin. Sie führte weiter aus, wenn diese Stundenzahl auf eine reguläre Arbeitswoche von 42 Stunden hochgerechnet würde, dann hätten die Freiwilligen im letzten Vereinsjahr ein Pensum von 19 Arbeitswochen geleistet.
Das erste gemeinsame Jahr nach dem Anschluss der Hinterländer Gemeinden an den bestehenden Verein Hospiz- und Entlastungsdienst ist sehr erfreulich zu Ende gegangen. Private Spenden, Beiträge von Kirchgemeinden und Pfarreien, fast alle politischen Gemeinden und verschiedene Institutionen tragen mit einem finanziellen Beitrag zur Erfüllung der Aufgaben des Vereins bei. Diese Spenden und Beiträge werden für die Freiwilligenarbeit zum Wohle von kranken Menschen eingesetzt. Somit kann Ausbildung, Supervision, Begleitung und Weiterbildung der Freiwilligen gewährleistet werden.
Zwei Rücktritte standen an: Dr. Erich Züger, Speicher, Pfarrerin Christine Scholer, Schwellbrunn. Neu in den Vorstand gewählt wurden Pfarrerin Esther Furrer, Herisau, und Dr. Thomas Sonderegger, Speicher. Bestätigt in ihrem Amt wurden Präsidentin Sigrun Holz, ref. Kirchgemeinde Speicher; Kassier Peter Bär, Trogen; Aktuarin Cornelia Kühnis, Spitex Appenzellerland Herisau; Annekäthi Daberkow, Spital Herisau; Doris Engel, ref. Kirchgemeinde Wald; Iris Schmid Hochreutener, kath. Pfarrei Herisau; Marco Süess, kath. Pfarrei Speicher.
Den beiden Einsatzleiterinnen Tamara Spycher für Speicher, Trogen und Wald, sowie Angela Koller für Herisau, Hundwil, Schwellbrunn, Schönengrund, Stein, Urnäsch und Waldstatt wurde mit grossem Applaus für ihr engagiertes Wirken, Mitdenken und Mitarbeiten gedankt.
Im Anschluss an die HV liess Ludger Hoffkamp, alias Clown Kampino, an seiner Arbeit als Spitalclown und Trauerbegleiter teilhaben. Als aktives Mitglied der Eckhart von Hirschhausen Stiftung «Humor hilft heilen» verstand er es auf humorvolle, aber auch tiefgründige, Weise die Zuhörenden zu bezaubern und zu beschenken.