Appenzell, Bühler - Fussball
FCB/ar

1.-Liga-Derby geht an Appenzell

Bühler gewann letzte Saison beide Meisterschaftsspiele gegen Appenzell. Dieses Mal zog man gegen die treffsicheren Innerrhoderinnen mit 2:4 den Kürzeren.

Die Ausserrhoderinnen starteten denkbar schlecht. In der fünften Minuten wurde der Ball nur ungenügend geklärt, worauf Ex-FCB-Spielerin Nadine Fässler aus sehr grosser Distanz Bühler mit einer «Bogenlampe» überraschte und zum 0:1 traf. Die geplante offensive Ausrichtung des FC Bühler mit drei Stürmerinnen klappte nicht und so kam es, dass statt Ballbesitz viel Verteidigungsarbeit zu verrichten war. Die Nachbarn spielten hingegen schnörkellos und vor allem zielstrebig. In der 13. Minute könnte Joëlle Büchler einen Schuss halten aber in der 17. Minute war auch sie machtlos, als den Innerrhoderinnen viel zu viel Platz gelassen wurde und nach einem schönen Zusammenspiel das 0:2 fiel. Bühler fand kein Rezept und kam nicht ins Spiel. Nach einer guten halben Stunde erhielten die Gäste einen Eckball. Chiara Lardelli zirkelte den Ball direkt vom Fähnlein via hinterer Innenpfosten direkt ins Tor zum 0:. Immerhin gaben die Rotbachfrauen nicht auf und verkürzten kurz vor der Pause zum 1:3. Nadja Loser traf per Freistoss von der Strafraumgrenze.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich ausgeglichener. Es begegneten sich nun zwei Teams auf Augenhöhe. Bühler hatte mehr Ballbesitz, aber wirklich Zählbares schaute nicht heraus. Appenzell war mit Gegenstössen brandgefährlich, und so war es Joëlle Büchler, die mit einer Glanztat der zweiten Ex-FCB-Spielerin beim FC Appenzell, Barbara Dorsa, um den Torjubel brachte. In Minute 70 erhielt Appenzell einen Freistoss aus gut und gerne 35 Metern. Die beste Akteurin auf dem Platz, Chiara Lardelli, legte sich die Kugel zurecht und drosch ihn unhaltbar via Lattenunterkante ins Tor. Zehn Minuten vor Ende traf Martina Schumann für Bühler noch zum 2:4. Mehr als Resultatkosmetik war es aber nicht mehr.

Die Gäste holten sich verdient die drei Punkte und zeigten sich vor allem im Abschluss wesentlich effizienter. Für Bühler bedeutet diese Niederlage, die vierte in Folge, den Fall auf den zweitletzten Platz.