Appenzell - Fussball
Martin Kradolfer

FC Appenzell zeigt eindrückliche Leistung

Die gesamte Mannschaft zeigte am Samstag über die ganze Spielzeit eine eindrückliche Leistung und gewann in Triesenberg unerwartet hoch mit 6:1 (3:1).

Bei Appenzell waren Wille, Einsatz und Laufbereitschaft sowie die Überzeugung, gegen eine der Topmannschaften in der Gruppe Punkte zu holen, von der ersten Sekunde an spürbar. Appenzell ging schon in der 2. Minute in Führung, als Rafael Koch vor dem einheimischen Torhüter an den Ball gelangte, diesen umspielte und ins Tor einschoss. Nach einer Viertelstunde traf Claudio Streule mit einem per Innenpfosten aus rund 25 Meter herrlich verwandelten Freistoss zum 2:0. Appenzell zeigte sich weiterhin sehr zweikampfstark und setzte jedem Ball nach. So auch nach einer knappen halben Stunde auch Rafael Koch und Jonas Signer, doch lenkte der Torhüter den Ball zur Ecke. Nach 33 Minuten traf Roger Fässler im eigenen Strafraum den Ball aber wohl auch etwas den gegnerischen Spieler; so diktierte der Schiedsrichter einen harten Penalty und Triesenberg kam durch Matthias Barandun zum 2:1-Anschlusstreffer. Schon vier Minuten später versenkte Rafael Koch mit dem Kopf eine Flanke von Lorenz Fässler zum 3:1. In der zweiten Halbzeit verlief die Partie mehrheitlich ausgeglichen, wobei die Einheimischen wohl nicht an ihre gewohnte Leistung herankamen, was aber auch an Appenzell lag. Ein Tor der Innerrhoder durch Raphael King wurde wegen Abseits annulliert.  In der 78. Minute setzte Sokol Shabani auf der linken Seite David Köppel ein und es hiess durch einen herrlichen Schuss 4:1. Triesenberg versuchte noch einmal Druck zu erzeugen. In der 91. Minute konnte der eingewechselte Dimitri Wyss nach einem Zuspiel von Jonas Signer jubeln, weil sein Knaller von rechts zum 5:1 im Tor landete. 60 Sekunden später passte Simon Baumann zu Jonas Signer und es hiess 6:1. Die Effizienz der Appenzeller war vor allem in der ersten Halbzeit top. Nach dem 4:1 war das Spiel entschieden und der fünfte und sechste Treffer waren eine schöne Zugabe. «Den einzigen Vorwurf, den ich der Mannschaft machen kann, dass in den letzten 20 bis 25 Minuten einige Angriff zu wenig zielstrebig und überzeugend abgeschlossen wurden. Wir hätten das Spiel schon etwas früher entscheiden können bzw. müssen. Ich bin aber richtig stolz auf wirklich alle Spieler», zeigte sich am Ende der Innerrhoder Trainer zu Recht überzeugt.