Trogen
pd

Erfolgreiches Jahr für die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi

Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi blickt im aktuellen Jahresbericht auf ein Rekordjahr zurück. Die Spendeneingänge sind um rund 1,3 Mio. Franken gestiegen. Davon profitierten 164'387 Kinder und Jugendliche aus der Schweiz und dem Ausland, was eine Zunahme von mehr als 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Noch immer ist es nicht selbstverständlich, dass Kinder auf der ganzen Welt die Schule besuchen können. In vielen Ländern, in denen die Stiftung tätig ist, werden Kinder ethnischer Minderheiten in der Schule diskriminiert und dem arbeitet die Stiftung entgegen: «Die Entwicklung von interkulturellen Kompetenzen in der Kindheit nimmt eine zentrale Rolle für das friedliche Zusammenleben ein», erklärt Miriam Zampatti, Leiterin Internationale Programme und ergänzt: «Wir fördern Aktivitäten, die einen Austausch zwischen den ethnischen Gruppen ermöglichen.»

Interkulturelle Austausche zwischen Kindern und Jugendlichen fanden auch im Kinderdorf in Trogen statt. «Wir hatten mehr als 2200 Kinder und Jugendliche aus der Schweiz und Europa bei uns im Kinderdorf», erklärt Ulrich Stucki, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Neben den 120 Bildungsprojekten für Kinder, Jugendliche und Lehrpersonen war der 20. September ein Höhepunkt. Der Bautechnologiekonzern Hilti hat der Stiftung ein besonderes Geschenk gemacht: 550 Mitarbeitende haben einen Tag lang ihre Arbeitskraft zur Verfügung gestellt. Es wurden Spielgeräte gebaut, Bäume gepflanzt, Wege verlegt und Räume erneuert. 38 Projekte wurden innerhalb eines Tages umgesetzt.

Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi hat rund 1,3 Mio. Franken mehr Zuwendungen als im Vorjahr erhalten, was ein Rekordergebnis für die Stiftung bedeutet. Nur durch die grosszügige finanzielle Unterstützung der Spenderinnen und Spender wird die Arbeit der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi für Kinder und Jugendliche seit 1946 möglich gemacht. «Wir bedanken uns bei 18'996 Spenderinnen und Spendern, 4423 Patinnen und Paten, 23'418 Mitgliedern des Freundeskreises sowie zahlreichen Unternehmen, Stiftungen und Vereinen», sagt Thomas Witte, Leiter Marketing & Kommunikation.