Appenzell
red.

Drei Gewerbler möchten Landammann werden

Der Kantonale Gewerbeverband (KGV) präsentiert mögliche Kandidaturen aus eigenen Reihen.

  • Das ist die Legende
    Mögliche Kandidaten für die Nachfolge von Daniel Fässler (von links): Roland Dähler, Lorenz Gmünder und Bruno Huber. (Bilder: zVg)

Für die Nachfolge von Landammann Daniel Fässler hat der Kantonale Gewerbeverband (KGV) etliche Persönlichkeiten kontaktiert. Erfreulicherweise konnten mit Lorenz Gmünder, Bruno Huber und Roland Dähler gleich drei Kandidaten aus den eigenen Reihen gefunden werden, die sich als Landammann und Volkswirtschaftsdirektor zur Verfügung stellen würden.

Der Vorstand ist sehr erfreut, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Landsgemeinde somit eine breite Auswahl für die Neubesetzung dieses wichtigen Amtes haben werden. An der Landsgemeindeversammlung vom 3. April werden die Mitglieder über die offizielle/n Nomination/en des Gewerbeverbandes entscheiden können.

Die vier verbleibenden Standeskommissions-Mitglieder aus dem KGV – Frau Statthalter Antonia Fässler, Säckelmeister Ruedi Eberle, Bauherr Ruedi Ulmann und Landesfähnrich Martin Bürki – zeigten alle kein Interesse an einem Wechsel ins Landammannamt.

Roland Dähler ist 57 Jahre alt. Seit der letzten Landsgemeinde ist er Kantonsrichter im Verwaltungsgericht. Bis Ende 2018 war er ebenfalls Bankrat der Appenzeller Kantonalbank. Während zwölf Jahren war er Mitglied der Feuerschau-Kommission. Davon acht Jahre als deren Präsident. Ebenfalls war er sieben Jahre im Grossen Rat.

Lorenz Gmünder, geboren 1985, wurde im Alter von 27 Jahren ins Bezirksgericht gewählt. Er amtete während der dreijährigen Amtszeit als Vizepräsident und während zwei Jahren gleichzeitig als Präsident des Zwangsmassnahmengerichts. Seit 2016 ist er Mitglied des Kantonsgerichts.

Bruno Huber ist 52 Jahre alt und amtet seit fünf Jahren als regierender Hauptmann des Bezirks Rüte. Seit zwei Jahren ist er ausserdem Mitglied des Grossen Rates. Er präsidiert unter anderem den Lenkungsausschuss der Sportanlage Schaies. Ausserdem setzte sich Bruno Huber für eine aktive Bodenpolitik ein und erneuerte innert kurzer Zeit die Bezirksreglemente. Auch mit der Grundsatzabstimmung zur Fusion der Bezirke Schwende und Rüte beweist er Weitsicht.