Ausserrhoden, Lausanne
sda

Bundesgericht bestätigt Freispruch von Missbrauchsvorwurf

Das Bundesgericht hat den Freispruch eines Mannes aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden bestätigt, der erstinstanzlich wegen sexuellen Missbrauchs seiner Stieftochter zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und fünf Monaten verurteilt worden war.

Es bleibt damit bei einer Verurteilung wegen Fahrens ohne Berechtigung und Fahrens in qualifiziert fahrunfähigem Zustand. Das Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden hatte dem Mann dafür eine bedingte Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu 50 Franken und eine Busse von 700 Franken auferlegt.

Bezüglich der mehrfachen Vergewaltigung, der mehrfachen sexuellen Nötigung, der mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind und der Pornografie hat das Bundesgericht den Entscheid der Vorinstanz bestätigt. Es hält in einem am Donnerstag veröffentlichtem Urteil fest, das Obergericht habe ausführlich und nachvollziehbar dargelegt, weshalb es an der Glaubwürdigkeit der Aussagen der Stieftochter zweifle. Das Bundesgericht teilt auch die Sicht der Vorinstanz, wonach nicht mehr eruierbar sei, wie und wann die Spermaspuren des Stiefvaters auf die Bettwäsche der Tochter gekommen seien.