Alpstein, Ebenalp
sda/H9

Äscher: Gallus Knechtle und Melanie Gmünder übernehmen

Das berühmteste Gasthaus im Alpstein wird neu von einem Pächterteam geführt: Die Firma Pfefferbeere aus Bühler übernimmt den «Äscher». Die Wildkirchlistiftung kündigte heute Vormittag Verbesserungen an der Infrastruktur an. Sie will rund 0,7 Millionen Franken investieren.

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    Gallus Knechtle und Melanie Gmünder (Pfefferbeere AG) übernehmen die Pacht des Berggasthauses Äscher. (Bild: Hans Ulrich Gantenbein)
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    Stiftungsrats-Vicepräsident Bruno Inauen erläuterte die Umbaupläne. Sie kosten rund 700'000 Franken. (Bild: Hans Ulrich Gantenbein)
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    Während der Hauptteil erhalten bleibt, soll ab Herbst 2019 der linke Teil beim Äscher erneuert werden. (Bild ab Plan: H9)
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    Während der Hauptteil erhalten bleibt, soll ab Herbst 2019 der linke Teil beim Äscher erneuert werden. Das Aussehen soll sich nicht wesentlich ändern. (Bild ab Plan: H9)
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    Die Informationsveranstaltung in Wasserauen zog viele Medienschaffende an. Eingeladen hatte die Wildkirchlistiftung. Bruno Inauen, Landeshauptmann Stefan Müller und Fefi Sutter sind deren Stiftungsräte. (Bilder: H9/Hans Ulrich Gantenbein)
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Das bisherige Wirtepaar Nicole und Bernhard Knechtle-Fritsche kündigte den Vertrag für das Berggasthaus Äscher-Wildkirchli im Sommer. Bei der Infrastruktur kam es aus ihrer Sicht immer häufiger zu Engpässen.

Ab dem kommenden Sommer - die Saison soll nach der ordentlichen Bahnrevision im Mai beginnen - wirtet das Team der Firma Pfefferbeere im Berggasthaus Aescher, sagte Landeshauptmann Stefan Müller heute Vormittag vor den Medien in Wasserauen am Fuss der Ebenalp. Müller ist als Mitglied der Innerrhoder Standeskommission von Amtes wegen Präsident der Wildkirchlistiftung, der Eigentümerin des Gasthauses Äscher-Wildkirchli.

Gallus Knechtle, Inhaber der Firma Pfefferbeere, ist in der Region für seine kulinarischen Experimente von diversen kulinarischen Projekten bekannt, unter anderem seit acht Jahren beim Open-air Clanx in Appenzell.

Erlebnis «Äscher» bleibt erhalten
Ende 2015 zierte das Gasthaus im Alpstein das Titelbild des «National Geographic». Danach wurde das Berggasthaus unterhalb der Ebenalp zum beliebten Touristenziel im Alpstein.

Seit einem Jahr kann nicht mehr im Gasthaus «Äscher» übernachtet werden, der Ansturm war zu gross geworden. Eine schon länger bekannte Konsequenz dieses Erfolges sei die Tatsache, dass die Infrastruktur des Gebäudes mit der wachsenden Gästezahl nicht mehr Schritt halten könne, hatten die ehemaligen Pächter ihre Kündigung begründet.

Die Meldung mitten in der Hochsaison am Alpstein schlug hohe Wellen. Sowohl beim Platzbedarf wie auch bei der Wasser- und Stromversorgung hätten sich immer wieder Engpässe ergeben. Auch die sanitären Anlagen entsprächen nicht mehr den heutigen Bedürfnissen. Gewisse Anpassungen waren schon in Planung.

Die Bauprojekte hätten aber keinen Zusammenhang mit der Kündigung der bisherigen Pächter, sagte Stefan Müller. Die Planungsphase dauere schon drei Jahre. Investiert werden sollen rund 700'000 Franken. Das äussere Erscheinungsbild verändert sich dabei nicht. «Wir wollen weiterhin ein Berggasthaus betreiben», so Müller. Das Erlebnis «Äscher» bleibe erhalten.

Der Gastbetrieb auf dem Äscher wurde ab 1987 von Claudia und Bernhard Knechtle-Wyss geführt. Schwiegertochter und Sohn Nicole und Bernhard Knechtle-Fritsche führten die Pacht ab 1. Mai 2014 weiter. Mit deren Kündigung ging die «Ära Knechtle» am 4. November 2018 nach 32 Saisons zu Ende, geht aber mit Gallus - ebenfalls einem Knechtle - und dessen «Pfefferbeere» im kommenden Jahr weiter.