Gais, Heiden, Speicher
pd

«Young Leader Award»: Drei Preisträger aus Ausserrhoden

Vernetztes Denken, Bescheidenheit und Praxisorientierung: Das sind drei Eigenschaften, um den «WTT Young Leader Award» der FHS St.Gallen zu gewinnen. Am Montagabend war Preisverleihung.

  • Das ist die Legende
    Das Gewinnerteam in der Kategorie Marktforschung (v.l.): Maurin Büche, Dimitri Sonderegger, Anina Angehrn, Dario Forster, Remo Wüthrich. (Bild: zVg)

Sechs Studienteams waren für den Award in den Kantegorien Marktforschung und Managementkonzeption nominiert. Bei zwei Teams waren drei Studierende aus Ausserrhoden beteiligt, nämlich Maurin Büche, Speicher, im Gewinnerteam Marktforschung zum Thema «Generation Y und der Bankpartner – wie die Bindung zur Jugend gefördert wird». Fabio Holenstein, Gais, und Jan Keim, Heiden, arbeiteten am Projekt «Strategic Marketing Plan for U.S. Market Entry of the first Fiber Composite Nibbler Power», das mit dem 2. Preis Marktforschung ausgezeichnet wurde.
«Die ganze Kraft buttern die Dozierenden in ihre Studierenden. Umgekehrt sind die Studierenden bereit, Grandioses zu leisten, damit der FHS-Turm ein unabdingbarer Standort für die Ostschweiz bleibt», lobte Alfred Stricker, Ausserrhoder Bildungsdirektor, die FHS St.Gallen. Grandioses geleistet haben die Studierenden allemal: Mehr als 700 Stunden haben sie in die Praxisprojekte investiert. «Und die Aufgabe mit hoher Exzellenz umgesetzt», fand Peter Müller, Leiter der Wissens­transferstelle WTT-FHS.
Laut Untersuchungen haben 85 Prozent der FHS-Studierenden drei Monate nach ihrem Abschluss einen Job. Viel tiefer fallen die Zahlen bei Universitäten aus. Was macht es aus, dass die FHS-Studierenden im Markt beliebt sind? Roland Waibel, Leiter des IFU-FHS, war sich sicher: «Ein Grünschnabel wird dann zum Experte, wenn er viel anwendet, viel übt und sein Wissen transferiert. Und darüber hinaus mit beiden Beinen auf dem Boden bleibt.» Die FHS St.Gallen gebe den Studierenden Saures. Das sei notwendig, dass sie sich «richtig reinknien» würden. Dazu komme die einmalige Gelegenheit, während des Studiums eng mit der Praxis zusammenarbeiten zu können. Das bringe zwar so manchen an den Rand der Überforderung, bringe aber viel. «Von diesem Wissenstransfer profitieren die Studierenden gleichermassen wie die Unternehmen im Markt», betonte Waibel.