Wasserauen
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Wildkirchli: Neue Ausstellung im Eremitenhaus eingeweiht

Am frühen Freitagabend füllte sich eine Kabine der Ebenalpbahn mit geladenen Gästen. Ihr Ziel war die Wildkirchli-Höhle, wo im Eremitenhäuschen eine neue Dauerausstellung vorgestellt wurde.

  • Das ist die Legende
    Vernissagegäste bewundern die Klarheit der gewählten Ausstellungsform. (Bilder: Rolf Rechsteiner)
  • Das ist die Legende
    Anfassen erlaubt.
  • Das ist die Legende
    Mit QR-Codes zur englischen Version.
  • Das ist die Legende
    Landammann Roland Inauen und Ottilia Dörig, Leiterin Kulturamt AI, im Gespräch mit Jürg Waidelich, Projektleiter im Büro Sequenz (von links).

Gastgeber waren Landammann Roland Inauen, Landeshauptmann Stefan Müller als Präsident der Wildkirchli-Stiftung und Josef Schmid, VR-Präsident der Ebenalpbahn. Sie freuten sich, dass gemeinsam und in Zusammenarbeit mit dem Büro Sequenz eine sorgfältig kuratierte, auf ein gesundes Mass beschränkte Übersicht über die Archäologie des Wildkirchli-Höhlensystems entstehen konnte. Der Ort sei ein absolutes Juwel, rühmte Roland Inauen, und aus der Fülle an Informationen, die seit Grabungen von Emil Bächler um 1904 bekannt  und fünf Jahrzehnte später von Prof. Elisabeth Schmid neidlos als richtig bestätigt wurden, das zu extrahieren, was auf einem kurzen Rundgang zu erfassen ist, sei schwierig gewesen. Kurze, einprägsame Texte und einige Cachets, die man öffnen und mit einem möglicherweise erstaunten Aha quittieren kann, machen die Entdeckungsreise lohnend. Um dem hohen Anspruch ausländischer Touristen Genüge zu tun, wurden QR-Codes angebracht. Wer sie mit dem iPhone erfasst, kann darauf sämtliche Informationen in Englisch nachlesen.