Herisau
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Strassenbauprogramm 2019–2022 geht in die Vernehmlassung

Die Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden schickt das 3. kantonale Strassenbau- und Investitionsprogramm 2019–2022 in die Vernehmlassung. Das Programm umfasst 28 Ausbauprojekte. Ein Schwerpunkt bildet die Ortsdurchfahrt Teufen.

  • Das ist die Legende
    Der Neubau der Steblenbach-Brücke war Teil des Strassenbau- und Investitionsprogramms 2015–2018. (Bild: zVg)

Drei zentrale Vorhaben prägen das 3. Kantonale Strassenbau- und Investitionsprogramm 2019–2022. Mit der Neugestaltung des Verkehrsknotens am Bahnhof als Vorleistung zur Arealentwicklung am Bahnhof Herisau soll das grösste Strasseninfrastrukturvorhaben seit 30 Jahren umgesetzt werden. Das Projekt soll weiter vorangetrieben werden, trotz der unerfreulichen Botschaft aus Bern, wonach die Mitfinanzierung zur Neugestaltung des weiteren Bahnhofareals nicht die oberste Priorität im Agglomerationsprogramm hat. In Teufen – das zweite wichtige Projekt – soll nach jahrzehntelanger Planung die Erneuerung der Ortsdurchfahrt umgesetzt werden. Und als drittes wichtiges Vorhaben wird mit der Aufnahme der A 25 ins Nationalstrassennetz die Gleichbehandlung der Appenzeller Kantone mit der übrigen Schweiz Realität.

Das dritte kantonale Strassenbau- und Investitionsprogramm umfasst 28 Bauprojekte. Hinzu kommen neue Herausforderungen aus den weiterhin zunehmenden Mobilitäts- und Sicherheitsbedürfnissen der Gesellschaft, etwa beim rollenden Langsamverkehr oder bei der Sicherheit von Schulwegen. Auch die Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes bei den Bushaltestellen und die Werterhaltung des bestehenden Strassennetzes erfordern Planungen und entsprechende finanzielle Mittel.

In den vier Jahren zwischen 2019 und 2022 sollen brutto rund 77 Millionen Franken in den Ausbau und die Substanzerhaltung der Strasseninfrastruktur investiert werden. Nach Abzug der Gemeindeanteile und der Beiträge aus dem Agglomerationsprogramm bleiben Nettoausgaben von rund 65 Millionen Franken. Das ist etwas weniger als in den letzten Jahren. Die Finanzierung erfolgt wie gewohnt über die Strassenrechnung. Dem Regierungsrat ist es ein Anliegen, auch in finanziell schwierigeren Zeiten den Kanton verkehrlich voran zu bringen und bei der Werterhaltung des Kantonsstrassennetzes Kontinuität zu zeigen.

Bis zum 30. April 2018 haben Gemeinden, Parteien und Verbände sowie interessierte Kreise die Möglichkeit, sich zum 3. kantonalen Strassenbau- und Investitionsprogramm 2019–2022 zu äussern. Die Unterlagen können auf der Homepage des Kantons abgerufen werden.