Innerrhoden
vreni peterer

Stiftung Pro Innerrhoden ehrt Mirta Ammann

Für einmal erlebte man die Rhythmiklehrerin, Liedermacherin und Clownin Mirta Ammann sprachlos. Der Grund dafür: Sie erhielt am Samstagabend den diesjährigen Anerkennungspreis der Stiftung Pro Innerrhoden.

  • Das ist die Legende
    Ivo Bischofberger übergibt den Anerkennungspreis an Mirta Ammann. (Bilder: Vreni Peterer)
  • Das ist die Legende
    Mirta Ammann mit der Gruppe «Erscht Rächt».

Sprachlos sei sie wirklich selten, sagte sie, als sie von Stiftungspräsident Ivo Bischofberger die Urkunde, den Anerkennungspreis und einen grossen Blumenstrauss erhielt. Aber in diesem Moment fehlten ihr wirklich die Worte, denn sie wusste gar nichts von dieser Preisübergabe in der Pfarrkirche St.Mauritius. Hier umrahmte sie nämlich nichts ahnend zusammen mit der Gruppe «Erscht Rächt» den Gottesdienst. Nur wenige waren in den anschliessenden Festakt eingeweiht worden. Zu ihnen zählte Pfarrer Lukas Hidber, der nach dem Segen das Wort an Ivo Bischofberger übergab. Nun nahm Mirta Ammann allmählich wahr, dass sie in den nächsten Minuten im Zentrum stehen sollte.

Ivo Bischofberger verlas den Text der Urkunde: «Der Stiftungsrat der Stiftung Pro Innerrhoden verleiht Frau Mirta Ammann in Würdigung ihrer grossen Verdienste um die Musikgruppe «Erscht Rächt», in welcher sie Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung musikalisch vereint, wie auch ihr Wirken als Liedermacherin und als Clown Mili auf der Bühne, wo sie mit frechen Liedern und entlarvenden Texten weit über die Region hinaus und nicht nur in Kinderzimmern präsent ist, den Anerkennungspreis». Jetzt war es eben geschehen: Mirta Ammann war sprachlos – und es flossen einige Tränen der Rührung.

Wohl alle in der Kirche waren einer Meinung mit dem Stiftungsrat: Mirta Ammann hat diesen Preis verdient. Den Beweis dafür lieferte sie einmal mehr während dem Gottesdienst. Mit ihrem Feingefühl motivierte und begeisterte sie jedes einzelne Mitglied der Gruppe «Erscht Rächt». Diese Begeisterung sprang wie ein Funken auf die Zuhörer über.

«Das ist eine extreme Wertschätzung, ich bin einfach baff», sagte Mirta Ammann, nachdem sie wieder Worte gefunden hatte. Der Rahmen für diese Preisverleihung hätte nicht schöner sein können: Inmitten der Gruppe «Erscht Rächt» und gemeinsam mit ihren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.