Trogen
gk

Steuerfusserhöhung wie vorhergesagt unumgänglich

Der Voranschlag 2019 der Gemeinde Trogen sieht in der Erfolgsrechnung ein ausgeglichenes Ergebnis vor. Im Investitionsbudget betragen die Nettoinvestitionen rund 860'000 Franken. Der Gemeinderat beantragt den Stimmberechtigten, den Steuerfuss um 0,2 auf 4,3 Einheiten zu erhöhen.

  • Das ist die Legende
    (Symbolbild: bigstock)

Bereits im Budgetbericht 2018 und anlässlich der Präsentation des Rechnungsabschlusses 2017 hat der Gemeinderat die Stimmberechtigten darüber informiert, dass er auf das Jahr 2019 eine Erhöhung des Steuerfusses ins Auge fassen muss. Dies hat sich nun bestätigt. Damit der Nettoverschuldungsquotient und der Selbstfinanzierungsgrad innerhalb der Vorgaben des Finanzhaushaltgesetzes bleiben, hat der Gemeinderat zudem ein investitionsfreies Jahr beschlossen. Aufgrund der vorgesehenen Investitionen in den nächsten Jahren wird die Verschuldung des Gemeindehaushaltes weiter zunehmen. Besonders ins Gewicht fällt die für 2020 geplante Neugestaltung des Landsgemeindeplatzes. In Übereinstimmung mit der Finanzkommission und der Geschäftsprüfungskommission beantragt deshalb der Gemeinderat eine Steuerfusserhöhung um 0,2 Einheiten. Dies führt zu Steuermehrerträgen von 220’000 Franken. Dadurch kann im Voranschlag 2019 eine «schwarze Null» ausgewiesen werden. Über den Voranschlag 2019 wird am 25. November 2018 abgestimmt. Am 8. November 2018 findet im Restaurant «Krone» eine öffentliche Versammlung statt.