Ausserrhoden
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Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden: trotz schwierigen Bedingungen auf Kurs

Im Berichtsjahr 2017 konnte die finanzielle Situation des Spitalverbunds Appenzell Ausserrhoden im Vergleich zum Vorjahr substanziell verbessert werden. Das Defizit ist dank einer Produktivitätssteigerung, einer verstärkten Zusammenarbeit der beiden Akutspitäler in Heiden und Herisau, einer strikten Kostenkontrolle und einem optimierten Mittel- und Ressourceneinsatz von knapp 9,0 Millionen im Jahr 2016 auf 3,96 Millionen 2017 deutlich reduziert worden. Die Belegungszahlen in den beiden Akutspitälern haben sich in die richtige Richtung entwickelt. Die Patientenzahlen des Psychiatrischen Zentrums AR (PZA) zeigen ein erfreuliches Bild.

  • Das ist die Legende
    (Symbolbild: Archiv/a24)

Der SVAR konnte die medizinischen Dienstleistungen gemäss Leistungsauftrag in der geforderten Qualität optimieren und die Zusammenarbeit mit den zuweisenden Ärztinnen und Ärzten verbessern. Auch mit einem strikten Kostenmanagement und einem optimierten Mittel- und Ressourceneinsatz gelang es, das Verhältnis von Ertrag und Aufwand zu verbessern. Das Defizit 2017 wurde gegenüber dem Vorjahr um die Hälfte reduziert. Die EBITDA-Marge ist positiv und beträgt zwei Prozent. Zudem wurde die Zusammenarbeit der beiden Akutspitäler intensiviert. Ausserdem zeigen die Fallzahlen für das PZA 2017 ein erfreuliches Bild, und auch die Belegungszahlen in den beiden Akutspitälern entwickeln sich in die richtige Richtung.
Im Psychiatrischen Zentrum AR in Herisau stehen in den nächsten Jahren mehrere Renovationsprojekte an. Diese werden in den kommenden Monaten starten und eine deutliche Verbesserung sowohl für die Patientinnen und Patienten wie auch für die Mitarbeitenden bringen.
Auch wenn schon einiges erreicht und umgesetzt wurde, steht der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden weiter vor grossen Herausforderungen. Die konsequente Kostenkontrolle, die enge Zusammenarbeit der Standorte und die Optimierung der Prozesse werden weitergeführt.
Das zunehmende Vertrauen der Hausärzte und Patienten ermutigt den SVAR, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung des SVAR sind zuversichtlich, dass die 2017 eingeleiteten Massnahmen den SVAR in den kommenden Jahren betrieblich und finanziell stärken werden.