Appenzell
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Spiel, Spass und ein intensiver Lerneffekt

Das Pilotprojekt einer polysportiven «Frühlingssportwoche 2018» des Sportamtes AI in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule St. Gallen wurde von 67 Kindern besucht.

  • Das ist die Legende
    Kinder und angehende Lehrer(innen) hatten bei der Sportwoche viel Spass. (Bild: Thomas Riesen)

67 Kinder nutzten die Gelegenheit, sich an der «Frühlingssportwoche 2018» auszutoben und viel zu lachen. Organisiert wurde das Angebot vom Sportamt Innerrhoden und der Pädagogischen Hochschule St. Gallen. Entsprechend leiteten die Kurse nicht Angehörige von Sportvereinen – wie bei der traditionellen «Herbstsportwoche» – sondern angehende Lehrpersonen, die sich freiwillig während der Woche einer anspruchsvollen Aufgabe stellten. Wie leitet man eine Gruppe von Kindern, deren Namen und individelle Geschichte man nicht kennt? Das Zauberwort heisst: Flexibilität. Rückblick auf ein Pilotprojekt, über dessen Zukunft noch nicht entschieden ist, aus Sicht der Veranstalter, einer Lehrperson und Kindern. Leichtathletik, Geräteturnen, Handball, Clownerie, Tennis, Miniscooter, Schwingen, Fussball, Kämpfen, Spiele im Freien und so weiter: Das Angebot war vielseitig, so vielseitig wie bei der Sportwoche im Herbst. Das Prinzip blieb unverändert. Jede Gruppe absolvierte das ganze Programm.

Zuständig beim Kanton für die Sportwoche war Sandra Broger, Leiterin des Innerrhoder Sportamtes. Sie wurde kontaktiert von Stefan Koller, Sportlehrer an der Pädagogischen Hochschule, und angefragt ob sie mitmachen wollten. Damit «rannte er offene Türen» ein. «Wir haben festgestellt, dass unsere Kinder einen grossen Bewegungsdrang haben und Sportwochen schätzen. Sie sind sehr beliebt.» Und das kann sie belegen: Die Sportwoche im Herbst ist jeweils nach 75 Minuten ausgebucht, mit 160 Kindern! «Wir haben Handlungsbedarf und ich hoffe, dass wir dadurch im Herbst weniger Anmeldungen haben und wir weniger Kinder mit Absagen enttäuschen müssen.» Die Sportwoche war mit 67 Kindern nicht ausgebucht.