Brülisau
MGB/ef

Sieben Neumitglieder für die Musikgesellschaft Brülisau

Die 97. Hauptversammlung der Musikgesellschaft Brülisau von vergangenem Samstag stand ganz im Zeichen der Aufnahme von sieben jungen, motivierten Neumitgliedern.

  • Das ist die Legende
    Ein solch grosser Zuwachs ist bei den Musikvereinen im Appenzellerland keine Selbstverständlichkeit. (Bilder: zVg)
  • Das ist die Legende
    Der frischgebackene eidgenössische Veteran Albert Neff und das neue Ehrenmitglied Thomas Dörig.

Nach einem feinen Znacht aus der Rössliküche konnte Marlene Fässler ihre dritte Hauptversammlung als Präsidentin eröffnen. Ein spezieller Gruß ging an die treuen Kantonalveteranen, Ehrenmitglieder und die Fahnenpatin der MGB, sowie an alle Aktiven im Verein. Die Höhepunkte des letzten Vereinsjahres waren mit Bestimmtheit die erfolgreiche Teilnahme am Kreismusiktag in Marbach und die Unterhaltung am 2./3. Dezember im voll besetzten Mehrzweckgebäude. Insgesamt standen 58 Proben und Auftritte auf dem Programm. Diese haben 18 Mitglieder zu mehr als 90 Prozent besucht, drei Musikant/innen sogar zu 100 Prozent.

Leider mussten mit Nicole Broger-Fuchs, Delia Streule, Raoul Rempfler und Michaela Fässler vier Austritte verbucht werden. Im Gegenzug konnten aber mit Nicole Schmid, Damian Schmid, Roswitha Dobler, Silvan Fässler, Lorena Ulmann, Junis Bernholz und Rahel Schmid (alle zwischen 14 und 18 Jahre alt) sieben Neumitglieder in den Verein aufgenommen werden. Somit wird das Durchschnittsalter der MGB drastisch gesenkt.

Albert Neff wurde zum eidgenössischen Veteran ernannt. Dieses nicht alltägliche Jubiläum bedeutet 35-jährige Vereinsangehörigkeit. Im Weiteren konnte Thomas Dörig für 15 Treuejahre die Urkunde zum Ehrenmitglied entgegennehmen. Die MGB gratuliert beiden Jubilaren.

Nach dem obligatorischen Teil und dem feinen Dessert wurden die Neumitglieder mit dem geheimen Zaubertrunk ganz offiziell in die Musikantenreihe aufgenommen. Auch die Kameradschaft wurde ausgiebig gepflegt, so mache/r fand erst in den frühen Morgenstunden den Nachhauseweg.