Appenzell - Schwingen
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Schwingernachwuchs gewinnt acht Zweige in Oberstammheim

288 Nachwuchsschwinger waren am heutigen Ostermontag im schaffhauserischen Oberstammheim anzutreffen. In der überschaubaren Arena kämpften auch 34 Innerrhoder um den begehrten Zweig. Insgesamt deren acht hielten mit der Konkurrenz mit und durften sich in den Zweigrängen klassieren.

  • Das ist die Legende
    Mauro Manser, Sepp Inauen und Dominik Brülisauer gewannen ihren ersten Zweig. (Bild: zVg)

Für dieses Jahr bilden die Jahrgänge 1999 und 2000 die Kategorie der Ältesten. Der Schwingclub Appenzell wartet hier mit drei Schwingern auf, welche allesamt mit Jahrgang 2000 noch zu den jüngeren gehören. Aber nur Jaime Marty konnte sich unter der starken Konkurrenz behaupten. Wie gewohnt liess er sich auch gegen grössere Gegner nicht aus der Ruhe bringen. Mit drei gestellten und drei gewonnenen Gängen durfte er sich mit 56.50 Punkten auf dem Ehrenplatz (2b) feiern lassen.
Dominik Brülisauer und Ramon Signer hatten in ihrer Kategorie (Jg. 2001/2002) ebenfalls kein leichtes Los. Dennoch konnte Brülisauer schiesslich mit einem Punktetotal von 56.00 einen Zweig entgegennehmen.
Bei den 13- und 14-Jährigen konnte einzig Maurus Inauen ein Wörtchen um den Zweiggewinn mitreden. Dank den vier Siegen und einem hohen Punktetotal von 56.75 reichte es auch ihm für das begehrte Eichenlaub und Rang 6b im Klassement.
Innerrhoden stellte in der Kategorie Jg. 2005/2006 mit 12 Nachwuchstalenten die meisten Teilnehmer. Raphael Schiegg startete zwar mit einer Niederlage gegen den späteren Schlussgangteilnehmer ins Rennen, konnte sich dann aber von Gang zu Gang steigern und musste sich das Sägemehl nicht mehr vom Rücken wischen lassen. Mit einem Punktetotal von 58.00 durfte er sich auf dem 3. Schlussrang feiern lassen. Eine ebenso beeindruckende Leistung zeigte Mauro Manser. Mit vier gewonnenen Duellen sicherte er sich auf Rang 9 das Eichenlaub.
Bei den Jüngsten stiegen ebenfalls zwölf Jungschwinger des Schwingclub Appenzell in den Ring. Lukas Mock, Lukas Holderegger und Sepp Inauen liessen sich fast nie aus der Ruhe bringen. Obschon der eine oder andere Gang an den Gegner ging, blieben sie willensstark, liessen keine Müdigkeit aufkommen und gaben bis zum Schluss alles. Auf den Rängen 5b, 6b und 8b durften sie verdienter Weise den Zweig entgegennehmen.