Innerrhoden - Schwingen
thomas mock

Reto Koch bester Appenzeller am Niklaus-Schwinget

Mit dem traditionellen Niklausschwinget fand am vergangenen Wochenende das letzte Schwingfest der diesjährigen Saison statt. Unter den rund 100 Schwingern war auch eine kleine Appenzeller Delegation vertreten, wovon der Gontner Reto Koch als bester Appenzeller den vierten Rang erreichte.

  • Das ist die Legende
    Reto Koch (links) klassierte sich als bester Appenzeller auf dem erfreulichen vierten Schlussrang. (Bild: Lorenz Reifler)

Mit vier Siegen und zwei Niederlagen überzeugte der Ältere der Gebrüder Koch zum Abschluss dieser Saison einmal mehr. Zwei Siege über die Kranzschwinger Urs Schäppi und im sechsten Gang gegen den zum Teil sehr unbequemen Oberaargauer Thomas Kropf unterstrich der Gontner seinen verdienten Kranzgewinn im Sommer. Einzig gegen den Eidgenossen Philipp Roth und den Teilverbandskranzer Damian Egli musste er Verlustpunkte hinnehmen. Auch sein jüngerer Bruder Thomas kam in der zweiten Wettkampfhälfte noch in Fahrt. Während er in den ersten drei Gängen noch sieglos blieb, reihte er die nächsten Gegner allesamt zu den Verlierern. Im letzten Gang gelang ihm gar das Kunststück, den aufstrebenden Aargauer und Teilverbandskranzer Lukas Döbeli zu bezwingen. Ebenfalls drei Siege konnten auch Daniel Hersche, Patrick Schmid und Erich Dörig verbuchen. Hersche und Dörig vergaben indes eine bessere Klassierung durch eine unglückliche Niederlage im sechsten Gang. Allerdings muss auch erwähnt werden, dass zumindest Hersche mit dem Eidgenossen Philipp Roth eine grosse Hypothek zu bewältigen gehabt hätte.

Den Schlussgang bestritten die aus dem luzernischen und aargauischen stammenden Gäste Damian Egli und Andreas Döbeli. Da nach 10 Minuten keiner der beiden Schwinger den siegbringenden Wurf zustande brachte, freuten sich die einheimischen Zürcher über die eigenen Sieger. Mit Roman Schnurrenberger und Marco Nägeli erbten zwei Zürcher ex aequo den Festsieg und liessen sich verdientermassen vor den rund 1000 angereisten Zuschauer feiern.
Den Schwingern gebührt nun eine kurze Pause, ehe sie am 2. Januar mit dem ebenso traditionellen Berchtoldschwinget bereits wieder in die neue Saison starten.