Teufen
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Parkierung ist ein zentrales Thema

Die Arbeitsgruppe «Gestaltung Dorfzentrum Teufen» beschäftigt sich zurzeit an ihren Sitzungen intensiv mit der Frage der Parkierung. Dabei muss das Thema in einer Gesamtschau betrachtet werden. Die Mehrheit der Mitglieder der Arbeitsgruppe ist sich einig, dass durch eine Neugestaltung des Zentrums keine Parkplätze verloren gehen dürfen.

  • Das ist die Legende
    Die Parkplatzfrage wird in der Arbeitsgruppe «Gestaltung Dorfzentrum Teufen» intensiv diskutiert. (Bild: zVg)

Die Gemeinde Teufen besitzt ein Parkierungskonzept aus dem Jahre 2007. Diesem ist zu entnehmen, dass das Zentrum, gerechnet vom Stofel bis zur Linde, 390 Parklätze ausweist. Es besteht kein Gesamtkonzept über das ganze Gemeindegebiet. Grundsätzlich sind in Teufen genügend Parkplätze vorhanden. Wie eine Analyse ergeben hat, sind sie jedoch falsch verteilt, und sie sind nicht auf Spitzenbelegungen ausgerichtet.

Ziel einer Neugestaltung des Zentrums sind nicht nur bauliche Massnamen sondern auch dessen Mehrbelebung. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten Parkplätze aufgehoben, umverteilt oder neue erstellt werden, um einen Gestaltungsspielraum zu erhalten. Eine Frage stellt sich der Arbeitsgruppe auch im Zusammenhang mit dem Parkplatzproblem während den Bauphasen. Es soll daher abgeklärt werden, ob ein oberflächliches Provisorium bereits vor Beginn realisiert werden kann. Vorstellbar ist, auf der gemeindeeigenen Parzelle südlich der reformierten Kirche provisorische Parkplätze wie auch Verkaufscontainer zu erstellen. Ziel ist, dass die Gewerbebetriebe während der Bauzeit der Ortsdurchfahrt keine Umsatzeinbussen erleiden.

Die Arbeitsgruppe erhofft sich auch von den Semesterarbeiten der Studenten der HTW Chur Lösungsansätze, auch was die Parkierung betrifft. Diese haben die Aufgabe, nicht nur mögliche Entwicklungen beim Bahnhof Ost sondern auch im Dorfzentrum aufzuzeigen. Die Arbeiten werden im Februar der Arbeitsgruppe vorgestellt. Eine öffentliche Orientierung über den Stand der getätigten Vorarbeiten und das weitere Vorgehen findet am 14. Februar 2018 um 19.30 Uhr im Lindensaal statt.