Appenzell - Unihockey
mitg.

Makellose Leistung der UH Appenzell Damen

Hoch motiviert. Totaler Fokus. Heiss auf einen Sieg. Das war die Einstellung des Damenteams vom UHA. Kurz vor Beginn spürte man die erlernte mentale Stärke der heimischen Spielerinnen. Die Garderobe brodelte umso mehr, nach den pushenden Worten der Trainer.

  • Das ist die Legende
    Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung besiegte der UH Appenzell den ehemaligen Leader. (Bild: zVg)

Um 17.00 Uhr war der Anpfiff. Gespannt und leicht nervös bestritten die Damen die ersten fünf Minuten. Den Appenzellerinnen wurde unerwartet viel Platz gewährt und so kam es, dass Viviane Manser mit ihrem berüchtigten Zug aufs Tor, perfekt einnetzen konnte. Ein Tor, welches den Damen noch mehr Motivation, noch mehr Torhunger und Aufschwung verleihte. Zur Folge hatte dies, dass nur zwei Minuten später Bernadette Brander auf Zuspiel von Gabriela Graf den Vorsprung ausbauen konnte. Erneut stieg die Motivation. Das Heimteam hatte das Spiel unter Kontrolle. Jeder Angriff der Nesslauerinnen wurde erfolgreich abgewehrt. Der Druck aufs gegnerische Tor wurde erhöht. Es kam wie es kommen musste, als Alina Fritsche nach einem Pfostenschuss vom Torhunger gepackt wurde und einen Abpraller von Viviane Manser backhand versenkte. Nesslau fand keine Möglichkeit, die Appenzellerinnen zu stoppen. Nur 1 Minute und 13 Sekunden nach dem 3:0, traf Livia Heller auf Pass von Svenja Manser zum 4:0. Erneuter Jubel über den unerwartet grossen Vorsprung. Damit endete das erste Drittel.

Hoch konzentriert und sich des kommenden gegnerischen Drucks bewusst, starteten die UHA Damen ins zweite Drittel. Erneut riss das Heimteam das Spiel an sich. Die Abschlüsse wurden auch hier genommen. Der Platz wurde genutzt, doch lange viel kein Tor. Beide Torhüterinnen zeigten sich von ihrer besten Seite. Die Appenzellerinnen blieben geduldig und spielten ruhig ihr Spiel. In der Hälfte des zweiten Drittels profitierte Vanessa Speck von einen Fehler der Nesslauerinnen und bediente Ronja Graf zum 5:0. Die restliche Zeit dieses Drittels gestaltete sich wiederum äusserst ausgeglichen.

Noch 20 Minuten waren zu überstehen und die Innerrhodinnen würden einen wichtigen Sieg feiern. Die Damen des UHA wurden von zahlreichen lautstarken Fans angefeuert, was ihnen noch mehr Energie gab. Erneut brillierte Marianne Knellwolf im heimischen Tor. Die Schüsse, welche weder Flügel, Center oder Verteidiger stoppen konnten, wurden von ihr pariert. Durch eine überaus starke Teamleistung brachte das Heimteam den Sieg ins Trockene.