Appenzellerland
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Mädchen und Buben entdecken die Arbeitswelt

Ein erstes Mal Arbeitsluft schnuppern, der Mutter oder dem Vater beim Arbeiten über die Schultern schauen: Am diesjährigen Nationalen Zukunftstag haben Tausende von Mädchen und Knaben die Gelegenheit genutzt, einen Einblick in die Berufswelt zu erhalten. Das geschah auch im Appenzellerland.

  • Das ist die Legende
    Ein Beispiel aus dem Appenzellerland: Sechtsklässlerin Rinesa Orllati besuchte das Seniorenheim «Wohnen am Rotbach» in Bühler, wo sie das Berufsbild der Pflegefachfrau kennen lernte. (Bild: H9)

Unter dem Motto «Seitenwechsel» begleiten am Nationalen Zukunftstag Kinder ihre Eltern, ihren Götti oder ihre Gotte, Nachbarn oder Bekannte einen Tag bei der Arbeit. Immer mehr Unternehmen machen mit und öffnen ihre Türen dem interessierten Nachwuchs. Dieses Jahr hätten schweizweit rund 3500 Betriebe, Organisationen oder Hochschulen teilgenommen, teilten die Veranstalter am Donnerstagmorgen mit.

Praktische Einblicke gab es in so verschiedene Bereiche wie Bau, Landwirtschaft, Pflege, Schule oder Ergotherapie.

Die Angebote des Zukunftstags richten sich an Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klasse. Erklärtes Ziel des Zukunftstages ist es, jungen Menschen Perspektiven aufzuzeigen und zur vorurteilsfreien Berufswahl beizutragen.

Der Zukunftstag wird seit 17 Jahren durchgeführt. Es ist ein Projekt der Gleichstellungsfachstellen und -kommissionen der mehrere Kantone sowie der Städte Bern und Zürich und des Fürstentums Liechtenstein. Er wird vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) finanziell unterstützt.