Heiden - Fussball
FCH/lua

Ländle-Gastspiel endet mit 9:1-Packung

Im letzten Vorrundenspiel empfing das Spitzenteam aus Triesenberg den Drittletzten aus Heiden. Am Ende fehlte den Liechtensteinern ein Tor zum «Stängeli» – auch wenn in der Anfangsphase nicht viel darauf hindeutete.

  • Das ist die Legende
    (Symbolbild)

Die Rollen schienen klar verteilt, für das erste Ereignis war allerdings der Gast aus dem Appenzeller Vorderland verantwortlich. Nach exakt 44 Sekunden kassierte Heidens Ulmann die erste gelbe Karte, welche wohl in der Kategorie «früheste Verwarnung in der 3.Liga Saison 2018/2019» zugeordnet werden kann. So musste Heidens Innenverteidiger früh mit angezogener Handbremse agieren. Danach waren die Gastgeber an der Reihe. Mit einem Doppelpack (7./20.) brachte Beck seinen Farben einen komfortablen Zwei-Tore-Vorsprung. Die Vorderländer, welche jedoch gut mitspielten, reagierten kurz darauf mit einem Distanzschuss durch Belak, der nur eine Minute nach Becks zweitem Streich im Tor von Loosli einschlug. Auch in der Folgezeit zeigte Heiden eine beherzte Leistung, ehe sich die Ereignisse kurz vor der Pause überschlugen.

Das Heimteam setzte offensiv immer wieder Nadelstiche, mit denen Heidens Abwehr permanent unter Druck gesetzt wurde. Dies gipfelte darin, dass der eingangs erwähnte Ulmann in Minute 32 zum zweiten Mal gelb sah und damit folgerichtig vom Platz gestellt wurde. Für das Team von Interimstrainer Knecht ging es nun darum, das Resultat in die Pause zu retten. Der Druck der Gastgeber nahm jedoch stetig zu, und so stellten Beck und Tscherfinger das Skore wenige Minuten vor der Pause auf 4:1, was der Partie daraufhin jegliche Spannung nahm.

In der zweiten Halbzeit ging es für die Gäste nur noch um Schadensbegrenzung – doch auch da hatten sie Glücksgöttin Fortuna nicht auf Ihrer Seite. Lipovac (55.), Sprenger (58./71.) sowie Tscherfinger (83.) und Beck (84.) mit ihrem jeweils zweiten persönlichen Treffer an diesem Abend kratzten stark am «Stängeli», welches ihnen zum Schluss allerdings verwehrt blieb. Für Heiden, welches in zweiten Durchgang kaum mehr in Erscheinung trat, endete eine kräfte- und nervenzehrende Vorrunde mit einem deutlichen Negativ-Erlebnis.