Herisau
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Kantonsrat genehmigt Staatsrechnung

Der Ausserrhoder Kantonsrat hat am Montag die Staatsrechnung 2017 genehmigt. Diese schliesst mit einem operativen Minus von 7,8 Millionen Franken ab. 2016 betrug das operative Defizit noch 19,6 Millionen Franken.

  • Das ist die Legende
    Bär im Treppenhaus zum Kantonsratssaal im Ausserrhoder Regierungsgebäude Herisau. (Archivbild: H9).

Damit sei die finanzielle Talsohle wohl erreicht, gab sich Finanzdirektor Köbi Frei zuversichtlich. Es stehe zwar noch Arbeit an, aber der Trend weise in die richtige Richtung.

Im Gesamtergebnis schliesst die Ausserrhoder Staatsrechnung zwar mit einem Plus 4,4 Mio. Franken ab. Dieses kommt aber nur durch die Auflösung stiller Reserven zustande. Die Investitionsrechnung beträgt 29,7 Mio. Franken.

Die Steuererträge blieben mit 184,3 Mio. Franken etwas unter den Erwartungen. Die Steuereinnahmen bei juristischen Personen betrugen 13 Mio. Franken, rund 2,7 Mio. Franken weniger als budgetiert. Die Erwartung bei den natürlichen Personen wurden hingegen um rund 200'000 Franken übertroffen.

Insgesamt schliesst die Rechnung 10,4 Mio. Franken schlechter ab als veranschlagt. «Wir habe ein Ausgabenproblem», sagte Köbi Frei. Insbesondere die Gesundheitskosten fielen hierbei ins Gewicht.