Innerrhoden
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Kantonsmitarbeitende absolvieren Reanimationskurse

153 Personen der kantonalen Verwaltung haben sich für einen Reanimationskurs angemeldet. In Klassen von acht bis zehn Personen lernen und üben sie seit Herbst 2017 die Wiederbelebungsmassnahmen und den Umgang mit dem Defibrillator.

  • Das ist die Legende
    Mitarbeiterinnen der kantonalen Verwaltung üben unter Anleitung der Rettungssanitäter die Herzdruckmassage. (Bild: zVg)

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute. Um in solchen Situationen richtig handeln zu können, bietet der Kanton Appenzell I.Rh. seinen Mitarbeitenden Reanimationskurse, sogenannte BLS-AED-Kurse, an. Von den rund 150 Interessenten hat ein Drittel im Herbst 2017 die Kurse besucht. Für die restlichen werden seit Februar 2018 wiederum Kurse angeboten, welche bis in den Sommer dauern werden. Während zweier Stunden üben die Teilnehmenden unter der fachlichen Anleitung von Rettungssanitätern des Rettungsdienstes des Spitals Appenzell lebensrettende Sofortmassnahmen wie die Herzdruckmassage und den Umgang mit dem automatischen externen Defibrillator (AED). Die Rettungssanitäter mit ihrer reichen Erfahrung bereiten das Thema auch für Laien im Theorieteil spannend auf. In den praktischen Übungen erkennen sie Fehler sofort und können die Teilnehmenden korrigieren. Daneben haben sie auch die eine oder andere Begebenheit parat, welche die Trockenübungen sofort realistischer erscheinen lassen. «Ich fand das Üben des automatischen externen Defibrillators sehr gut, so habe ich einerseits bereits erste Erfahrungen und andererseits ist für mich die Hemmschwelle viel tiefer, sollte ich diesen bei einem Ernstfall gebrauchen», sagt Claudia Manser, Sachbearbeiterin Amt für Wirtschaft. «Auch die Repetition der Wiederbelebung war für mich sehr hilfreich, um sich das ganze Vorgehen wieder in Erinnerung zu rufen.»