St. Gallen - Handball
mitg.

Kantersieg der Handballdamen

Mit einem Sieg von 4:42 liessen die Innerrhoderinnen ihre Gegnerinnen im Regen stehen. Die Appenzellerinnen liessen den Spielerinnen des letztplatzierten SV Fides nicht den Hauch einer Chance. Die Tordifferenz wurde markant ausgebaut und die Tabellenspitze gesichert.

  • Das ist die Legende
    Andrina Inauen …
  • Das ist die Legende
    … und Leonie Schiegg trugen mit je 8 Toren wesentlich zum Erfolg bei. (Bilder: Eveline Schiegg)

Die «Geschichte» ist nach dem gestrigen Spiel schnell erzählt. Der SV Fides präsentierte ein äusserst schmales Kader. Zwei Sekunden vor Anpfiff eilte die sechste Feldspielerin auf den Platz und während der ersten Halbzeit gesellte sich dann auch noch eine Auswechselspielerin auf die Bank.

Die ersten fünf Minuten der sechsten Partie der Innerrhoderinnen verliefen aber noch nicht nach Wunsch. Man erreichte zwar schnell einen Torvorsprung, dennoch kam das Gefühl auf, dass die TVA-Damen jeweils erst den Gegner «abtasten» müssen. Das frühe Team-Timeout des St.Galler-Trainers hinterliess dann auch Wirkung bei den Appenzellerinnen. Die Trainerin – Zeden Tayong - verlangte schnelle Läufe, gezielte Spielzüge um die Gegnerinnen zum einen aus dem Konzept zu bringen und zum anderen um sie müde zu machen. Ab dann liess man nichts mehr anbrennen, riss Lücken auf und kam so zu schönen Abschlüssen. Die St.Gallerinnen waren überfordert mit der aufkommenden Schnelligkeit des Spiels. Ein abgewendeter Versuch ins Netz zu treffen, quittierten die Innerrhoder Torfrauen mit schnellen Reaktionen und Sprinterinnen Andrina Inauen, Carole Koller und Léonie Schiegg standen dort, wo sie gebraucht wurden und verwerteten fast jeden freien Angriff. Das Pausenresultat von 1:18 sprach eine deutliche Sprache.

Obwohl die Gegnerinnen während der ganzen Partie nie den Hauch einer Chance hatten, darf ihnen hoch angerechnet werden, dass sie den Kampfgeist nie verloren und bis zur letzten Sekunde versuchten den «Schaden» in Grenzen zu halten. Aber auch in Halbzeit zwei dominierten die Innerrhoderinnen und gewannen mit einer erfreulichen Tordifferenz, welche bis zum Ende der Saison durchaus noch relevant werden könnte.