Heiden
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Gemeinderat unterstützt «Stiftung Pro Hotel Linde Heiden»

Aufgrund der traditionellen Geschichte des Hotels und des fundierten Projekts zu dessen Erhaltung, hat der Gemeinderat einen Beitrag von Fr. 300‘000.00 für die zu gründende «Stiftung Pro Hotel Linde Heiden» aus dem Ida-Wagner-Rüesch-Fonds gesprochen. Diesen Entscheid hat er dem fakultativen Referendum unterstellt.

  • Das ist die Legende
    Das Hotel Linde in Heiden. (Bilder: pd)
  • Das ist die Legende
    Der historische Saal des Hotels Linde.

Im Hotel Linde sollen die Zimmer zu Wohnungen umgebaut werden. Damit würde Heiden weitere Gästezimmer und das letzte Biedermeier-Hotel verlieren. Wohnungen mit ihrer Nachtruheordnung würden die Nutzung des historischen Lindensaals für kulturelle und gesellschaftliche Anlässe am Abend massiv einschränken. Eine Projektgruppe hat sich nun zum Ziel gesetzt das Hotel Linde zu retten und als historisches Gasthaus langfristig zu erhalten. Dafür soll es in eine Stiftung eingebracht und der Betrieb von Hotel und Restaurant verpachtet werden. Für den Kauf und die Renovation des Hotels hat die Stiftung einen Finanzbedarf von 5.2 Millionen Franken. Seitens Fremdkapitalgeber kann mit 1 Million Franken gerechnet werden. Die restlichen 4.2 Millionen muss die Stiftung selber aufbringen und ist mit einem Beitragsgesuch an die Gemeinde gelangt.

Der Gemeinderat erachtet den Erhalt der Liegenschaft mit Hotel und Restaurant auch als kulturellen Treffpunkt als wichtige Gemeindeaufgabe. Nach ausführlicher Beratung hat sich der Gemeinderat entschieden, der Stiftung Pro Hotel Linde einen Beitrag von Fr. 300‘000.00 aus dem erst kürzlich aufgesetzten Ida-Wagner-Rüesch-Fonds zu widmen. Diesen Beitrag hat er dem fakultativen Referendum unterstellt und die Zahlung an die Bedingung geknüpft, dass zumindest eine Finanzierung von 2.7 Millionen Franken zustande kommen muss.

Die Referendumsfrist läuft von Montag, 5. März 2018 bis Dienstag, 3. April 2018.