Herisau
gk

Gemeinderat bevorzugt sieben Mitglieder

Die Frage, ob der Gemeinderat künftig 5 oder weiterhin 7 Mitglieder zählen soll, geht am 15. März in die nächste Runde.

  • Das ist die Legende
    (Symbolbild: Shutterstock)

An der Sitzung vom 7. Dezember 2016 hat der Einwohnerrat eine weitere Beratung des Geschäfts beschlossen. Dazu stehen die drei Varianten «Exekutive 5 - Reduktion», «Exekutive 7 - Gleichstand» und «Exekutive 7+ - Optimierung» im Raum. Die Mitglieder des Einwohnerrates sind am 15. März aufgefordert, die Organisationsmodelle zu beraten und ein mehrheitsfähiges Modell zu küren, nachdem das Geschäft seit 2010 bereits mehrmals traktandiert war. In seinem Bericht zeigt der Gemeinderat für jedes Modell das erforderliche Vorgehen auf.

Der Gemeinderat befürwortet die Variante «Exekutive 7+ - Optimierung». Diese würde es ermöglichen, mit einer noch nicht näher bestimmten Prozent-Variabel – derzeit vorstellbar total ca. 20 bis 40 Prozent - absehbare, zeitlich begrenzte Schwankungen in einzelnen Ressorts ausgleichen zu können. Dies hätte in der Vergangenheit zum Beispiel bei der Revision der Ortsplanung oder der Reorganisation im Ressort Soziales angewendet werden können.

Grundsätzlich hat die Analyse des Arbeitsanfalls in den Ressorts jedoch ergeben, dass die für ein Gemeinderatsmandat veranschlagten 30 Prozent bei normalem Geschäftsgang in allen Ressorts ausreichen. Die Jahresentschädigung stützt sich aktuell auf ein Jahresgehalt (100 Prozent) von Fr. 124‘000. Damit verdienen die Gemeinderäte deutlich weniger als die ihnen unterstellten Abteilungsleiter. Unterstützt der Einwohnerrat das vom Gemeinderat bevorzugte Organisationsmodell «Exekutive 7+ - Optimierung», muss in der Folge das Reglement über die Entschädigung der Behörden revidiert werden.