Mittelland
pd

Gemeinden interessieren sich für Wärmeverbunde

Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) betreibt erfolgreich die Wärmeverbunde Wittenbach und Speicher-Trogen und produziert im Wärmeverbund Nesslau und im Holzkraftwerk Zündholz in Gossau nachhaltige Energie aus Holz. An zwei exklusiven Informationsanlässen wurden verschiedene Gemeindevertreter über diese Möglichkeiten der Wärmeproduktion orientiert.

  • Das ist die Legende
    Gemeindevertreter lassen sich über die Möglichkeiten eines Wärmeverbundes in Ihrer Gemeinde informieren. In der Heizzentrale Wies in Speicher erlebten sie, wie die nachhaltige Wärmeproduktion funktioniert. (Bilder: pd)
  • Das ist die Legende
    Beim geführten Rundgang wurden rege Diskussionen geführt und Fragen beantwortet.

Die SAK hat in den vergangenen Jahren die Wärmeverbunde Wittenbach und Speicher-Trogen erfolgreich geplant, gebaut und umgesetzt – und zeichnet auch für den lückenlosen Betrieb verantwortlich. Mittlerweile werden über 240 Wohnbauten und Industriebetriebe mit der ökologischen Wärme bedient. Mit dem in den beiden Verbunden erzeugten Strom wird der Jahresbedarf von rund 800 Haushalten gedeckt.

An zwei exklusiven Informationsanlässen orientierte die SAK interessierte Gemeindevertreter über die Möglichkeiten, Varianten, Lösungen und Vorteile einer zukunftsgerichteten Wärme- und Stromversorgung. Denn: in den beiden Heizzentralen der SAK werden durch die Verbrennung von Holzschnitzeln Wärme und Strom erzeugt. Die Wärme wird dann via Rohrleitungen den einzelnen Liegenschaften im Wärmenetz zugeführt. Die regionale Wertschöpfung – mit Schnitzeln aus der Region, kurzen Transportwegen und lokalen Arbeitsplätzen – rundet die ökologischen Aspekte des Verbundes optimal ab.
Nach einer kurzen Präsentation konnten sich die Anwesenden während eines geführten Rundgangs ihr eigenes Bild machen. Bei der Besichtigung des imposanten Holzschnitzellagers, der verschieden Feuerungsanlagen und der technischen Komplexität zur Stromerzeugung wurden rege Diskussionen geführt. Das Umdenken und die Veränderung im Umgang mit erneuerbaren Energien ist spürbar und es zeigt sich: nachhaltige Wärmelösungen sind in der Ostschweiz nicht nur angekommen sondern gefragt.