Urnäsch
gk

Finanzielle Unterstützung für Kita

Auf Gesuch wird die Kita Rosalie erstmal befristet für ein Jahr finanziell unterstützt. Die Gemeinde beteiligt sich an den Mietkosten der Kita-Räumlichkeiten im 2018 mit 20'000 Franken.

  • Das ist die Legende
    (Symbolbild: Bigstock)

Im Frühling 2016 startete die Kita Rosalie mit ihrem ganzjährigen Betreuungsangebot von Kindern ab der 14. Alterswoche bis hin zum 10. Lebensjahr. Die Kita ergänzt seither sinnvoll das schulergänzende Betreuungsangebot, welches ausschliesslich schulpflichtige Kinder während den Schultagen betreut.

Die Anzahl der betreuenden Kinder in der Kita Rosalie konnte seit Beginn kontinuierlich gesteigert werden. Trotzdem ist ein kostendeckender Betrieb – wie sich auch in anderen Gemeinden herausstellt - schwierig. Verschärfend kommt hinzu, dass die Anschubfinanzierung des Bundes ausläuft. Dem Gemeinderat ist bewusst, dass zwei Jahre Aufbauarbeit nicht genügen, eine Kita in einem Dorf zu etablieren und entsprechend mit einer optimalen Auslastung zu betreiben. Erfahrungsgemäss braucht es dafür gegen fünf Jahre. In den nächsten Jahren wird sich anhand der Belegungszahlen herausstellen, ob in Urnäsch ein entsprechendes Bedürfnis nachweisbar besteht, und eine Kita optimal ausgelastet kostendeckend betrieben werden kann. Mit der Übernahme der Mietkosten im 2018 wird die Finanzierung für ein weiteres Jahr sichergestellt und die örtliche Kita erhält die Chance, ihre Aufbauarbeit weiter zu führen.

Der Gemeinderat ist zuversichtlich, dass die Kita Rosalie mit einer positiven Belegungsentwicklung die Aufrechterhaltung des bestehenden Angebotes in Urnäsch und damit auch die finanzielle Unterstützung mit öffentlichen Geldern rechtfertigen wird. Die Veränderung der Gesellschaft macht auch vor Urnäsch nicht halt. Das bestehende Kita-Angebot wird daher auch vom Gemeinderat als Standortvorteil betrachtet und für ein familienfreundliches Dorf wie Urnäsch – sofern ein nachweisbares Bedürfnis besteht – als sinnvoll erachtet und unterstützt.