Oberegg
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Extreme Rauchentwicklung behinderte Personenrettung in Oberegg

Hauptübung der Feuerwehr Oberegg-Reute: Brand in Holzverarbeitungsbetrieb

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    Dichter Rauch wurde zur Herausforderung für die Retter. (Bilder: Rolf Rechsteiner)
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Am Freitagabend führte die Feuerwehr Oberegg-Reute im Beisein von Gästen der Nachbarwehren ihre jährliche Hauptübung durch. Als Brandobjekt diente die Werkhalle der Zimmerei/Schreinerei Sonderegger und Breu AG im Fallbach. Die Anfahrt war kurz, die Situation leicht ablesbar: Im Untergeschoss hatte sich im Restholzhäcksler ein Mottbrand entwickelt. Weil Türen im Gebäudeinnern offen standen, füllte der Rauch den ganzen Arbeitsbereich. Fünf Personen waren nach Angabe des Besitzers nicht auffindbar. Man sehe kaum die Hand vor Augen, klagte er. Nach Eintreffen des TLF wurde zunächst ein grosser Lüfter eingesetzt, um den Qualm zurückzudrängen. Dann kamen die Trupps des Atemschutzes zum Einsatz, die primär die Personenrettungen, dann das Ablöschen des Brandherdes zu bewältigen hatten. Der beübte Kommandant, Pascal Breu, hatte den Schadenplatz gut organisiert. Die Fahrzeuge wurden an der Peripherie des Geländes platziert, das Verwundetennest der Samariter gar direkt an der Hauptstrasse eingerichtet. So blieb die Zufahrt für Unvorhergesehenes frei.