Gais
hr/mo

Ein Fest in der Stube von Gais

Weil Gais für sein Ortsbild und seinen Dorfplatz – das Wohnzimmer von Gais – vor 40 Jahren den Wakker-Preis erhalten hat, und weil die Wanderbühne Ledi vor drei Jahren auf dem Platz die Menschen zusammenbrachte, haben die Kultur- und die Tourismusorganisation an diesem Wochenende wieder einen Begegnungs- und Kulturplatz geschaffen: mit vielerlei Musik, kulinarischer Vielfalt und Zeit und Raum für Begegnungen.

  • Das ist die Legende
    „Marcini“, Marcel Bischof bezieht Publikum und OK in seinen zauberhafte Moderation mit ein. (Bilder: Monica Dörig)
  • Das ist die Legende
    Elias Bernet heizt auf dem hochsommerlich heissen Platz mit Boogie Woogie ein.
  • Das ist die Legende
    Die Kapelle „Zündapp“ sorgt mit lüpfiger Musik von hier und dort für sonntäglich Stimmung.
  • Das ist die Legende
    Die Innerrhoder Familien-Streichmusik Dobler erntet viel Applaus.
  • Das ist die Legende
    Die Kofferband münzt berühmte Rocksongs auf freche Mundartsongs um.

18 Veranstaltungen fanden auf der „Ledi2“, einer mobilen Bühne namens Adapter, von Freitagabend bis Sonntagnachmittag statt. Den Auftakt machte die Musikgesellschaft Gais, den Schlusspunkt setzten Bands mit einheimischen Mitwirkenden. Dazwischen folgte unter dem Motto „mehr als bloss Vorspielen“ im Stundentakt auf Volksmusik Zauberei, aufn Mundartsongs Boogie Woogie, auf Guggenmusik Chorgesang. Der Dorfplatz war zur lebendigen Piazza geworden, mal dicht mal lockerer besetzt. Inputs und starke Aussagen warn im Podiumsgespräch zu Architektur und Raumplanung zu hören gewesen und Philip Maloney, respektive der Schauspieler Michael Schacht löste zwei haarsträubende Fälle im Alleingang. Zu seinem Auftritt heute Mittag war die „Stube von Gais“ berstend voll.
Das OK, besetzt mit Personen aus der Gaiser Tourismus- und der Kulturkommission der Gemeinde, sorgte unermüdlich für das Wohl der Gäste und der Künstlerinnen und Künstler auf dem hochsommerlich sonnigen Platz. Es zeigte sich sehr zufrieden mit den Anklang, den das Festival gefunden hat. Die Besucherinnen und Besucher durften das vielfältige Programm dank Sponsoren und der Unterstützung von Stiftungen und Gemeinde kostenlos geniessen, durften aber gerne einen Obulus in den Zylinder werfen.